Neuwahlen standen auf Tagesordnung 

Museum in der Homberger Engelapotheke soll bald öffnen

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Ehemalige Engelapotheke: Das Haus am Marktplatz ist bald das Quartier für den Förderverein „Haus der Reformation“ und das Hohenburg-Museum. 

Homberg. Um den Bau des Museums in der Engelapotheke ging es bei der Mitgliederversammlung der Burgberggemeinde Homberg. 

Das Gebäude soll am Internationalen Museumstag im Mai der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Neuwahlen des Vorstands standen ebenfalls auf der Tagesordnung der Versammlung.

Der Museumsarbeitskreis beschäftige sich derzeit mit der Einrichtung des Museums, teilt die Burgberggemeinde mit. Alle wichtigen baulichen Forderungen seien bereits realisiert worden.

Beraten wir der Arbeitskreis von einem Gutachter des hessischen Museumsverbands. Das Projekt und die Kosten von etwa 50.000 Euro werden vom Verein und mit Fördermitteln des Leaderprogramms finanziert.

Vor den Neuwahlen legte der Vorstand eine aktualisierte Satzung vor, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Darin würden die Vereinsaufgaben genauer beschrieben, und das Vertretungsrecht im Vorstand neu geregelt. Zudem wurde die Amtszeit von zwei auf drei Jahre verlängert.

Alfred Uloth

Alfred Uloth bleibt Vorsitzender des Vereins, Wolfgang Schäfer wurde zum Stellvertreter gewählt. Neue Schriftführerin ist Gerlinde Ferreau, ihr Vertreter ist Uwe Hastenpflug. Udo Kliffmüller übernimmt weiterhin die Aufgaben des Schatzmeisters, er wird vertreten von Beate Weidel.

Die Hohenburg-Stiftung habe trotz der Niedrigzinspolitik ein positives Ergebnis erwirtschaften können, teilt der Verein mit. Das Stammkapital von 50.000 Euro habe auf 54.000 Euro erhöht werden können. Der Verein war aber auch auf vielen Veranstaltungen aktiv: Vorsitzender Alfred Uloth ließ das Wurzgartenfest, den Denkmal- und Museumstag Revue passieren und ging auf die Reparatur- und Pflegearbeiten auf der Burg ein. Durch die beiden fest angestellten Arbeitskräfte sei die Burg immer in einem guten Zustand, teilt der Verein weiter mit. Die Forschungsarbeiten der Universität Bamberg wurden ebenfalls vorgestellt.

Von Marius Kröner lägen inzwischen mehrere Aufsätze über die Hohenburg, die Keramikfunde und die Eisenöfen vor. Der Vorschlag Dr. Hans-Joachim Bauers, den Burgfried zu überdachen (wir berichteten), fand Zustimmung beim Burgbergverein. Bauer wolle nun über Finanzierungsmöglichkeiten nachdenken. 

Quelle: HNA

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