Zeit und Papier gespart

Neues System: Homberger Rathaus informiert jetzt papierlos

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Alle Sitzungen auf einen Blick: Redakteurin Chantal Müller testet das Ratsinformationssystem. 

Homberg. Das neue Ratsinformationssystem der Stadt soll für mehr Transparenz für Bürger sorgen und zudem die Arbeit der Stadtverordneten erleichtern. 

Es ist auf der Homepage der Stadt (www.homberg-efze.eu) zu finden. Alle Sitzungsunterlagen, Anträge und Vorlagen sind darin eingestellt. Ausgestattet mit Tablets erleichtert das auch die Arbeit der Stadtverordneten.

Mit dem Programm „Sitzungsdienst SD.Net“ der Firma Sternberg erhält das Parlament so Zugriff auf alle Daten, um Zeit und Papier zu sparen. „Der Trend geht ganz klar dahin, Gremienarbeit zu digitalisieren“, sagt Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Auch Recherche möglich

Deshalb können Nutzer des Programms nicht nur vergangene Sitzungen einsehen, sich Vorlagen anschauen und Informationen über die einzelnen Fraktionen erhalten. Das Ratsinformationssystem bietet auch die Möglichkeit zur Recherche, unter dem Punkt Sitzungen ist der Terminkalender einsehbar, der alle Sitzungen etwa des Haupt- und Finanzausschusses oder der Stadtverordnetenversammlung auflistet und anzeigt. 

„Damit wollen wir den Informationsgehalt erhöhen“, erzählt Ritz. Durch das System werde die Arbeit der Stadtverordneten einfacher und kompakter, sagt Ritz. „So können wir umfängliche Anlagen an Sitzungsunterlagen anfügen“, erklärt er. Hätte zuvor alles aufwändig verschickt werden müssen, erhalte nun jeder eine Nachricht, sobald etwas aktualisiert wurde. So sei jeder auf dem neuesten und aktuellsten Stand.

System immer aktuell

Und das System ist laut Ritz immer aktuell: „Alle Veröffentlichungen werden automatisch ins System weitergeleitet.“ Einmal heruntergeladen, sind alle Unterlagen offline verfügbar – auch für Bürger. Die haben jedoch keinen Zugriff auf die Anmeldefunktion, die dem Magistrat und den Fraktionen vorbehalten ist, so Ritz.

„Die Gemeindeordnung sieht vor, dass es öffentliche und nicht öffentliche Dinge gibt“, sagt der Bürgermeister. Deshalb gebe es einen Bereich, der für Bürger nicht zugänglich sei. Das System, das auf der Homepage unter Service und Verwaltung/Politik/Ratsinformationssystem zu finden ist, wurde bereits im November vergangenen Jahres eingeführt. Zunächst testweise, um Startschwierigkeiten zu vermeiden, bevor das Programm für Bürger zur Verfügung gestellt wurde, sagt Ritz. Nun arbeitet das Parlament regelmäßig mit dem System – und zwar ganz ohne Papier.

Quelle: HNA

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