Homberger Parlament will Lärmschutz an B323 einrichten

Homberg. Beim Thema Lärmbelastung durch Lkw-Verkehr waren sich die Homberger Stadtverordneten einig: Sie beschlossen am Donnerstag einstimmig, dass geprüft werden soll, wie sich der Krach vermindern lässt, der von der Bundesstraße 323 ausgeht.

„Wir haben zusammen dafür gesorgt, dass Homberg zum Logiststandort wird, jetzt müssen wir zusammen dafür sorgen, dass Homberg nicht nur ein reiner Logistikstandort ist“, sagte Stefan Gerlach zum Antrag von SPD und Grünen.

Lärm sei ein zunehmendes Problem: Jetzt müsse man ein Signal geben, wie man Homberg weiter entwickeln wolle, sagte Dietmar Groß (FWG). Nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Stadtteilen sei es laut, gab Michael Spork (CDU) zu bedenken: „In vielen Dörfer ist es mindestens genauso laut.“ Man habe auch lange genug Logistikunternehmen angesiedelt, sagt Klaus Bölling, jetzt sei es genug. „Wir wollen nicht, dass noch mehr Lasterfahrer den Weg nach Homberg suchen.“

Der kritische Punkt sei nicht nur erreicht, sondern längst überschritten, sagte Bernd Herbold (SPD). Er sehe zwar den Anteil an der Gewerbesteuer, dennoch sei er überzeugt: „Das Maß ist überschritten.“ (bra)

Quelle: HNA

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