Homberger planen ein buntes Fest für alle Nationen

Planen ein Fest für Einheimische und Zugezogene: Mit dem Projekt „Homberg hilft“ wollen Vereine, Verbände und Institutionen die Berührungsängste zwischen den Kulturen abbauen. Foto: Zecher-Christ

Homberg. Das Projekt „Homberg hilft" nimmt Formen an. Stadt Homberg und Stadtjugendring hatten Vereine und Institutionen ins Jugendzentrum eingeladen, um Ideen für die Auftaktveranstaltung zu konkretisieren.

Die findet am 10. Dezember auf dem Marktplatz statt.

Schirmherr des Festes ist Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz, gefördert wird es unter anderem mit Geld aus den Programmen „Demokratie leben“ und „Gewalt geht nicht!“

Ideengeber war der Stadtjugendring. „Die Flüchtlingsproblematik ist derzeit in aller Munde. Daher haben wir beschlossen eine Veranstaltung zu organisieren, die die Verständigung erleichtern und Berührungsängste zwischen Kulturen abbauen soll“, sagt Vorsitzender Stefan Reinhardt.

Auftakt auf dem Marktplatz

Zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen beteiligen sich an der Auftaktveranstaltung, die am 10. Dezember, ab 15 Uhr, am Marktplatz über die Bühne gehen soll. Da dort zuvor der Weihnachtsmarkt stattfindet, können die Bühne und Buden gleich mitgenutzt werden. Ton- und Lichttechnik stellt die Firma Ambion als Ausbildungsprojekt kostenfrei zur Verfügung. Das Nachmittagsprogramm gestalten Kinder der Schulen und Kindergärten, Schüler der Matthias-Claudius-Schule Wernswig tragen Gedichte und Lieder vor.

Musik gibt es von der Es Rockband der Theodor-Heuss-Schule, der Band AG der Erich-Kästner-Schule, von den Hip-Hoppern Matze und Belekane, dem Posaunenchor der ev. Kirche, außerdem sollen regionale Bands auftreten und die Tanzgruppe des Jugendzentrums. Den Abschluss macht Rapper Bengio aus Fulda.

An kulinarischen Leckereien wollen die Teilnehmer Kinderpunsch, Glühwein, Crêpes, Gegrilltes, Suppe, gebackene Engel und vieles mehr servieren. „Es soll ein kulinarischer Abend werden mit Essen aus den verschiedenen Nationen“, sagt Reinhardt. Dazu wolle man die Flüchtlinge mit einbeziehen. Kinder können sich mit Basteln und Kerzenfärben die Zeit vertreiben.

Die Erlöse des Fests sollen in einen Fonds kommen, der von der Stadt Homberg verwaltet wird. Darum kann sich bewerben, wer Integrationsprojekte für Flüchtlinge anbietet. Die besten Projekte werden unterstützt.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare