In den Dörfern wird’s bald laut

Homberger Stadtmarketing verlegt Marktplatz-Konzerte in die Stadtteile

Machen bei den Dorfplatz-Konzerten Musik: Die Gensunger Dorfmusikanten treten im August in Rodemann auf. Das Konzert soll mit dem Maibaum-Abbau verbunden werden. Foto: privat

Homberg. Vom Marktplatz auf den Dorfplatz: die Marktplatz-Konzerte sollen in diesem Jahr erstmals ausschließlich in den Homberger Stadtteilen stattfinden. So will das Stadtmarketing die Dorfkerne beleben. Die Dörfer können die Konzerte mit eigenen Festen verbinden. 

Den Start macht Holzhausen im April. „Wir sorgen für die Musik, die Ortsteile für die passende Umgebung“, erzählt Verena Wimmel vom Stadtmarketing. Mit der Änderung will das Stadtmarketing Veranstaltungen auch in die Stadtteile holen. Dörfer sollen mehr in die Arbeit eingebunden werden, sich so der Stadt mehr zugehörig fühlen, erzählt sie.

„Wir machen so viel in Homberg. Wir wollen nicht nur die Innenstadt beleben, die Dörfer sollen auch etwas von den Veranstaltungen haben“, sagt Wimmel. Deshalb bekommen die Marktplatz-Konzerte auch einen neuen Namen: Sie werden in Zukunft als Dorfplatz-Konzerte stattfinden.

Die Veranstaltungsreihe startet am 14. April in Holzhausen mit dem Spielmanns- und Musikzug aus Großropperhausen. Dickershausen ist am 16. Juni Gastgeber der Konzerte. Bei gutem Wetter tritt die Gruppe Original Schwalmtaler Blasmusik an der Grillhütte auf, bei schlechtem Wetter im Feuerwehrhaus. Für die Besucher des Konzerts soll es einen Fahrdienst geben, teilt Wimmel mit. Die Gensunger Dorfmusikanten treten am 11. August in Rodemann auf. Das Konzert werde dort mit dem Maibaum-Abbau verbunden, sagt Wimmel. Musik aus den 1960er- und 70er-Jahren gibt es in Mühlhausen am 1. September von dem Duo Kindler&Young. Das Konzert werde als Eröffnung des Herbst- und Weinfests im Dorf genutzt. Die Künstler spielen in den Ortsteilen jeweils von 11.30 bis 13 Uhr. „So etwas gab es noch nie in den Stadtteilen“, ist sich Wimmel sicher.

Was die Stadtteile aus den Dorfplatz-Konzerten machen, bleibe ihnen überlassen. „Ob sie eine Bühne aufbauen oder wie die Verpflegung aussieht, organisieren die Dörfer selbst“, sagt Wimmel. Fest steht aber: Bei Regen finden die Veranstaltungen in den Dorfgemeinschaftshäusern statt. Die vier Stadtteile, mit denen die Dorfplatz-Konzerte an den Start gehen, seien zufällig ausgewählt. „Ich habe versucht, aus jeder Ecke ein Dorf zu finden“, sagt Wimmel. Die Konzertreihe soll im nächsten Jahr fortgeführt werden. Dann dürfen die nächsten vier Stadtteile die Musikreihe ausrichten.

Ganz ohne Konzerte müssten aber auch die Homberger nicht auskommen: „Wir planen einen neuen Wochenmarkt. Dort sollen auch zwei Konzerte stattfinden“, sagt Wimmel.

Quelle: HNA

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