Standort an der Mosenbergstraße

Homberger Stadtverordnete beschließen Bau der Kita in Mardorf

Homberg. Die Homberger Stadtverordneten haben in ihrer Sitzung am Donnerstag den Bau einer neuen Kindertagesstätte in Mardorf beschlossen.

Als Standort wurde das Grundstück von Cord Kroeschell festgelegt. Damit kommt das Parlament dem Wunsch der Mardorfer nach, die dieses Grundstück favorisiert hatten.

Der seit mindestens 40 Jahren betriebene Kindergarten kann nicht länger im Dorfgemeinschaftshaus bleiben. Die Emissionswerte – vor allem wegen eines angrenzenden Schweinemastbetriebs – sind zu hoch. Lange hatten die Eltern für den Erhalt der Kita am alten Standort gekämpft, sogar eine Petition an den Hessischen Landtag geschickt. Die wurde abgelehnt.

Die einzige Alternative: ein Neubau auf einem weniger belasteten Grundstück. Fünf Vorschläge gab es zur Auswahl. Die Mardorfer bekamen die Möglichkeit mitzubestimmen und entschieden sich für einen ruhigen, naturnahen Standort an der Mosenbergstraße. Dort soll jetzt die Kita mit drei Gruppen entstehen.

Die Stadtverordneten lobten das Vorgehen des Magistrats, die Bürger einzubeziehen. „Wir hätten uns für einen ganz anderen Platz entschieden“, sagte Stefan Gerlach (SPD). Sie hätten einen verkehrsgünstigeren Standort favorisiert. „Aber wenn die Bürger uns einen Vorschlag mit auf den Weg geben, dann sollten wir ihm auch folgen. Das ist Demokratie“, so Gerlach.

Auch über den Anbau eines Feuerwehrgerätehauses an das DGH in Mardorf kann nun diskutiert werden. Der Antrag der CDU, die Haushaltssperre aufzuheben, wurde angenommen.

Am Abzweig in Richtung Mardorf an der Kreisstraße 26 können sowohl ein Gehweg als auch eine neue Bushaltestelle entstehen. Die Stadtverordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus, dass Geld dafür zur Verfügung gestellt werden solle.

Es sei wichtig, für die Sicherheit der Fußgänger zu sorgen. Dennoch sollte man weiter die Augen offen halten, und schauen, in welchen Stadtteilen ähnlicher Bedarf bestehe, sagte Christian Haß (CDU). Er und Martin Herbold (SPD) führten an, dass es in Berge ähnliche Gefahren gebe.

Quelle: HNA

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