Am 24. Mai geht es los

Homberger Wochenmarkt startet neu mit Lieferservice

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Marktstände und ein Lastenrad: Auf dem Homberger Marktplatz sollen nun wöchentlich regionale Waren gekauft werden können. Unser Foto zeigt von links Simone Bressan, Stephen Ziegler, Florian Ried, Helene Pankratz sowie Anna Knieriem, Laura Wenderoth und Timo Rhode, die am Konzept für den Wochenmarkt mitgearbeitet haben. 

Homberg. Einkaufen, ganz ohne schwere Tüten zu schleppen – möglich wird das auf dem neuen Homberger Wochenmarkt.

Er geht am Donnerstag, 24. Mai, an den Start und bietet nicht nur elf Händler mit regionalen Waren, die fest zugesagt haben, sondern auch einen Lieferservice mit einem E-Lastenrad. Jeden Donnerstag soll von 15.30 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz frisch eingekauft werden können.

Menschen sollen die Altstadt wieder beleben, die Lebensqualität gesteigert werden. „Es darf geschlendert und gebummelt werden. Die Leute werden sich in der Innenstadt gern aufhalten“, sagt Florian Ried vom Stadtmarketing.

Dafür bieten die Marktbeschicker, die in der Hauptsache Erzeuger statt Händler sind, frische, saisonale Waren aus der Region an. Neben der normalen Einkaufsmöglichkeit bietet der Wochenmarkt eine Besonderheit: Unter dem Projektnamen „Homberg bringt’s“ werden Einkäufe kostenlos direkt nach Hause geliefert. Zusätzlich soll es Wochenmarktkisten geben. „Die werden in drei verschiedenen Größen angeboten“, sagt Klimamanagerin Helene Pankratz.

Die Kisten würden vom Team des Markt-Service wöchentlich mit regionalen Produkten gefüllt und ausgeliefert. „Wir können uns auch vorstellen, Kisten nach regionalen Rezepten zu packen“, erzählt sie. So könnten Kunden die Rezepte ganz einfach nachkochen.

Für die, die ihre Ware doch lieber selbst auswählen möchten, gibt es ebenfalls ein simples Konzept: Regionale Waren zur Feierabendzeit aussuchen, auf einem Einkaufszettel vermerken, bezahlen und dann den Abend genießen. Den Rest erledigt das Markt-Service-Team. Es packt die ausgesuchten Waren ein und liefert den Einkauf ab 18 Uhr nach Hause. Durch die Kernstadt geht es dafür mit einem E-Lastenrad, in die Stadtteile mit einem E-Auto. „Davon profitieren auch viele ältere Kunden, die nicht mehr schwer tragen können“, sagt Florian Ried.

Dieses Angebot soll aber nicht nur Vorteile für Kunden bieten. „Wir wollen so ein Konzept für heimische Händler entwickeln, um den Wettbewerbsnachteil im Onlinehandel für sie etwas auszugleichen“, sagt Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Stattfinden wird der Wochenmarkt jeden Donnerstag von Mai bis September. In der ersten Saison soll getestet, analysiert und verbessert werden, sagt Ritz. „Das Ziel ist, den Markt so hinzubekommen, dass er dauerhaft Sinn macht.“ Langfristiges Ziel sei, die 18 verfügbaren Standplätze auf dem Marktplatz, für die keine Gebühren gezahlt werden müssen, auch zu füllen, so Pankratz. Die Resonanz auf das neue Angebot in Homberg sei bisher zwar durchweg positiv, sagt Ried. „Aber es muss auch eingekauft werden, damit der Markt ein Erfolg wird.“ 

Quelle: HNA

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