Schwungvolles Neujahrskonzert des Musikvereins Dörnberg in der Mehrzweckhalle

Hit von Opa Hoppenstedt

Blasmusik vom Feinsten: Der Musikverein Dörnberg präsentierte seinem Publikum während des Neujahrskonzerts ein kurzweiliges Programm. Foto:  zih

Dörnberg. Opa Hoppenstedt hätte seine Freude gehabt. Der alte Rabauke aus Loriots Weihnachtsklassiker dürfte einer der größten Fans des Helenenmarsches sein, den der Militärmusiker Friedrich Lübbert 1857 komponierte. Das Werk, das der Großvater der Hoppenstedts in dem Sketch aus den 70er-Jahren mit Leidenschaft dirigierte, brachte der Musikverein Dörnberg zum Abschluss des ersten Programmteils seines traditionellen Neujahrskonzerts in der rappelvollen örtlichen Mehrzweckhalle.

Bei den Gästen in der Halle kam das Musikstück glänzend an. Nicht nur wegen der Verbindung zu Loriot, sondern vor allem auch wegen der erstklassigen Interpretation durch das von Dominik Seegel geleitete Orchester. Der Helenenmarsch des damaligen Brandenburgischen Füsilierregiments 35, der zuerst Schwarz und Weiß hieß, wurde von Lübbert zu Ehren der Frau des Kommandeurs, Helene von Hülsen, umbenannt.

Wie beliebt das Neujahrskonzert des 107 Mitglieder starken Dörnberger Musikvereins mit seinen 40 aktiven Instrumentalisten ist, dokumentierte die Besucherzahl. 250 Stühle waren gestellt, gut 50 weitere mussten noch herangeschafft werden. Lohn des Kommens: ein musikalisches Feuerwerk in Harmonie, Perfektion und Klangfülle, das keine Wünsche offen ließ.

Immer wieder gab es Beifall auf offener Szene, außerdem war begeistertes Mitklatschen angesagt. Denn das breitgefächerte Repertoire der erstklassigen Dörnberger Musiker spannte sich an diesem Abend von Märschen über Polka, Walzer und Gute-Laune-Medleys bis hin zu modernen Rhythmen aus dem Film-, Schlager-, Bigband-, und Swing-Genre. (zih)

Quelle: HNA

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