Hüpfburgparty in der Mehrzweckhalle

Hüpfen für Kinder in Not zog in Wabern 3500 Besucher an

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Bunt, laut, lebendig: In der Waberner Mehrzweckhalle vergnügten sich Kinder und Erwachsene auf vielen Hüpfburgen. Darüber freuen sich von links Veranstalter Bernd Druschel, Kai Handel, Ann-Katrin Heßler (Kreissparkasse), Matthias Kopp und Jürgen Bubenhagen von der Kreissparkasse. 

Wabern. Vor 20 Jahren war der gelernte Schreiner Bernd Druschel zum ersten Mal mit seinem bunten Zelt auf dem Helle Markt in Schlüchtern dabei.

Aus dieser kleinen Initiative entstand das Kinderhilfswerk „Das kunterbunte Kinderzelt e. V.“ mit Sitz im hessischen Sinntal-Sterbfritz, das sich zu Beginn auf die Fahnen geschrieben hatte, notleidenden rumänischen Kindern zu helfen (www.daskunterbuntekinderzelt.de).

„Freude bereiten“

Inzwischen veranstaltet der Verein über 200 Events mithilfe von Sponsoren und Helfern, wobei der Schwerpunkt der Projekte mittlerweile nicht nur in der Unterstützung von rumänischen Kindern und Familien liegt, sondern sich unter dem Motto „Freude bereiten – Not begegnen“ auch auf die Arbeit mit Flüchtlingskindern konzentriert.

In Wabern war es durch die Unterstützung der Kreissparkasse Schwalm-Eder (KSK) möglich geworden, eine Hüpfburgparty zu organisieren. An den vier Veranstaltungstagen von Donnerstag bis Sonntag wurden rund 1500 Erwachsene und knapp 2000 Kinder gezählt, die nicht nur an großen und kleinen Hüpfburgen, sondern auch in Bastel- und Spielecken beschäftigt waren.

Personal von der Sparkasse

Unter der Regie von Ann-Katrin Heßler unterstützte die KSK neben einer Geldspende auch mit Aufsichtspersonal das Kinderfest, dessen Erlös wieder kranken und bedürftigen Kindern und Familien zugutekommt. Jedes teilnehmende Kind zahlte zwei Euro für den Spaß, die Eltern waren kostenlos.

Selbst Sparkassendirektor Jürgen Bubenhagen, der von der Begeisterung der Kinder überwältigt war, ließ es sich nicht nehmen, am Sonntag das Aufsichtspersonal zu verstärken. Er betonte, dass ein solches Fest jedes Jahr veranstaltet werden soll. Im vergangenen Jahr fand die Premiere in Malsfeld statt.

Quelle: HNA

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