Rauch und viel Wasser

Hunderte Schaulustige bei Feuerwehrübung am Kindergarten in Wasenberg

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Einsatzübung: Zum Gemeindefeuerwehrtag rückten die Willingshäuser Feuerfeuerwehren zu einer Übung an der Kita „Schwälmer Zwerge“ in Wasenberg aus. Geübt wurde auch die Rettung eines Verletzten. 

Wasenberg. Mehrere hundert Schaulustige, vor allem Familien mit Kindern, waren am Samstagnachmittag anlässlich der Schauübung zusammen gekommen.

„Machen die jetzt ein Feuer?“, fragten zwei kleine Kindergartenjungs, die etwas verunsichert, aber neugierig, das Eintreffen der Feuerwehr am Kindergarten „Schwälmer Zwerge“ in Wasenberg beobachteten.

Mehrere hundert Schaulustige, vor allem Familien mit Kindern, waren am Samstagnachmittag anlässlich der Schauübung zusammen gekommen und verfolgten das Treiben der Feuerwehrleute am Kindergarten. „Jahr für Jahr findet am Gemeindefeuerwehrtag eine solche Großübung statt. Da üben rund 60 Einsatzkräfte aller sechs Ortsteile die Zusammenarbeit im Ernstfall“, erklärte der stellvertretende Wehrführer Stefan Faust.

Das Szenario zeigte eine Rauchentwicklung innerhalb des Kindergartens. Sieben Kinder wurden vermisst. „Die Einrichtung wird schon von einjährigen Kindern besucht. Es ist enorm wichtig, dass alle Feuerwehrmitglieder das Haus kennen. Uns liegt das Wohl der Kinder besonders am Herzen“, erklärte Faust. Die Tagesstätte sei vor einiger Zeit erst neu strukturiert worden und so lohne sich die Großübung im besonderen Maße, erklärte der stellvertretende Wehrführer.

Ein kurzes Sirenensignal schickte zunächst die örtliche Feuerwehr auf den Plan, bevor kurze Zeit später auch die Wehren aus Willingshausen, Steina, Merzhausen, Zella und Loshausen nachrückten. Im Nu bauten die Wehrkräfte auf den Freiflächen rund um die Einrichtung eine funktionierende Wasserversorgung auf und ein Angriffstrupp machte sich unter Atemschutz auf, um den Brandherd im Inneren und die Vermissten zu suchen. Auch im Falle der Übung eine schweißtreibende Angelegenheit, brannte die Sonne doch nur so hernieder und allein die schwere, warme Feuerwehrkluft trieb den Wehrkräften die Schweißperlen auf die Stirn.

„Schaut mal, die machen viele Regenbögen“, freuten sich die Kinder, nachdem die Wehrleute den vermeintlichen Brand von außen mit Wasser bekämpften. Aus den Türen und Fenster zog wabernder Nebel und so war die Vermisstensuche auch ohne ein wirkliches Feuer kein Leichtes. Letztendlich aber wurden alle Jugendfeuerwehrmitglieder, die als Statisten dienten, sicher gerettet.

Von Regina Dörhöfer

Quelle: HNA

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