Hundshäuser gründeten Verein, um das Dorfleben in Schwung zu bringen

Hundshausen. Sie wollen mehr Verantwortung für ihr Dorf übernehmen: Mit diesem festen Vorsatz haben sich diese Woche 23 Hundshäuser zusammengeschlossen und einen Dorfverein gegründet, mit dem sie so einiges bewegen wollen.

Viele junge Familien befinden sich unter den ersten Mitgliedern. Sie strahlen eine Menge Elan aus und haben ein ganzes Sammelsurium an Ideen.

Dabei denken sie an Dinge wie die Pflege von Grünflächen. „Man kann ja mal schnell den Rasen am Dorfplatz mähen, das ist doch kein Problem“, sagt Kai Wölk. Initiator des Vereins war Martin Gombert.

„Wir haben hier schon eine lebendige Dorfgemeinschaft“, sagt er. Nun soll die aber im Verein genutzt werden, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen und das Dorfleben zu erhalten und fördern.

Dazu gehört die Unterstützung der Vereine. Feuerwehr, Männergesangverein, Burschenschaft, Jagdgenossen, Waldinteressenten gehören dazu, viele Mitglieder sind auch im Jesberger Köhlerverein. Es soll neue Angebote geben wie gemeinsames Walken und einen regelmäßigen Dorftreff.

Der Dorfplatz soll auf Vordermann gebracht werden, und es wird Patenschaften für Grünflächen geben. Kaffeenachmittage, Adventsbacken und Dia-Nachmittage sind geplant, auch Fahrdienste zum Arzt und zum Einkaufen für Ältere.

Anlass für die Tatkraft war ein Dorfrundgang zum Erneuerungsprogramm, in das die Gemeinde Jesberg aufgenommen wurde. „Wir haben uns den Ort angeschaut und sahen auf der einen Seite wie schön er ist, andererseits was man alles noch so machen könnte", sagte Vorsitzender Kai Wölk. Vieles davon könnten sie gleich in Angriff nehmen und müssten nicht warten, bis das Geld aus dem Programm in ein bis zwei Jahren kommt, meint die Gruppe.

Hundshausen hat 230 Einwohner. Viele junge Menschen befinden sich darunter, aber auch Ältere. Im Grund gäbe es vieles schon, aber mit der Vereinsgründung bekomme das etwas mehr Struktur, und man könne Spenden annehmen. Es soll einen Internetauftritt geben, wo sich jeder informieren kann, was los ist.

Auch neue Bewohner sollen schneller integriert werden. „Wir wollen eine offene Gemeinschaft sein“, sagte Gombert. Kai Wölk ist Vorsitzender des Vereins Hundshausen bewegt, sein Stellvertreter ist Patrick Schomberg, Sabine Kirschner ist Kassiererin und Yvonne Zinn Schriftführerin.

Quelle: HNA

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