IHK: Industrie macht Kreis krisenfest

Schwalm-Eder. Die deutsche Wirtschaft rechnet im nächsten Jahr mit einem deutlichen Konjunktureinbruch. Der Schwalm-Eder-Kreis kann dieser Entwicklung jedoch recht gelassen entgegensehen: Durch den hohen Anteil an produzierendem Gewerbe werde sich eine Krise nur begrenzt auswirken, heißt es bei der Industrie- und Handelskammer (IHK).

„Die Wirtschaft wird sich abkühlen, aber wir werden mit einem Plus rauskommen“, erklärt Thomas Rudolff von der IHK in Kassel. Zur Kammer gehören auch 10 874 Unternehmen im Schwalm-Eder-Kreis.

Rund ein Fünftel wird dem produzierenden Gewerbe zugerechnet. Laut Rudolff ist das eine sehr gute Quote: „Der Schwalm-Eder-Kreis ist da exemplarisch, andere große Wirtschaftsregionen kommen nur auf 15 Prozent.“ Diese Quote liege auch an der Struktur der Region: Kassel ziehe als Oberzentrum viele Dienstleister und Einzelhändler an.

Zum produzierenden Gewerbe zählen beispielsweise der Lebensmittelhersteller Hengstenberg in Fritzlar, der Medizintechnikproduzent B.Braun in Melsungen und der Sägebandhersteller Wikus in Spangenberg. Und diese Branchen schauen laut einer Befragung der IHK Kassel recht optimistisch in die Zukunft.

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Quelle: HNA

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