Braunbären wieder im Freigehege

Bärenfest lockte viele Besucher in den Wildpark Knüll

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Waren begeistert von den Gehegen: André Ruppenthal mit Sohn Collin und Jessica Jirse aus Treysa fütterten Ziegen.

Homberg. Die Braunbären Balou und Onni halten sich wieder im Freigehege des Wildparks Knüll auf. Passend dazu wurde dort das Bärenfest gefeiert. 

Bären, Ziegen, Wildschafe und Luchse hautnah: Der knackigen Kälte zum Trotz nutzten viele Familien am Sonntag die Gelegenheit, das Bärenfest im Wildpark Knüll zu besuchen. Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich zeigte sich mit der Bilanz von 400 Besuchern zufrieden, die sich an dem klirrend kalten Tag auf den Weg gemacht hatten.

Das Bärenfest läutete den Frühling ein, auch wenn davon am Sonntag noch nicht viel zu spüren war. Umso mehr zu sehen: Seit gut einer Woche halten sich die Braunbären Balou und Onni im Freigehege auf, die Winterpause ist beendet.

Heiße Getränke waren beim Bärenfest am Sonntag gefragt: Familie Clobes aus Felsberg (von links Elia, Mirko, Enya und Jennyfer Clobes) nahmen gerne Punsch von Maja Lerch (rechts).

Und damit auch ihre Diät. „Die Bären haben seit Weihnachten nichts gefressen und damit ordentlich abgespeckt“, sagt Kirsten Mitlacher vom Wildpark Knüll. Sie fütterte die beiden Braunbären unter den Augen der Besucher mit Äpfeln, Karotten und Brötchen. Nur einmal im Monat steht bei den Braunbären Fleisch auf dem Speiseplan, ansonsten ernähren sich die Tiere das ganze Jahr über vegetarisch.

„Fünf Jahrzehnte – fünf Tiere“ lautet das Jahresmotto des Wildpark Knüll, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Wildschwein, Bär, Luchs und Wolf stehen im Jubiläumsjahr im Mittelpunkt, das Bärenfest machte den Anfang. Während die Bären durch die regelmäßigen Leckerlis bei Laune gehalten wurden, zeigten sich das Dutzend Wölfe ihn ihrem Gehege eher träge. Hautnah kamen die Besucher hingegen mit dem frei herumlaufenden Rot- und Sikawild in Berührung und auch die Wildpferde und Ziegen ließen sich gerne streicheln.

Ließ sich gerne schminken: Johannes und Heiko Eckhardt aus Bebra waren angetan von Spiel und Spaß im Wildpark.

„Es ist schön, was hier alles auf die Beine gestellt wird, die Kinder lernen viel über Tiere“, sagte Heiko Eckhardt, der mit Sohn Johannes (8) extra aus Bebra in den Wildpark gekommen war. Der Junge hatte sich auch vom Wildpark-Team schminken lassen und eine Hasenmaske gebastelt.

Für die Kinder gab es Spielstationen und eine Wildpark-Rallye, bei dem vor allem Geschick und Wissen um die Tiere gefragt war. Wer zwischendurch bibberte, der konnte sich am Lagerfeuer oder einer der drei Punsch-Stationen aufwärmen.

Der Wildpark Knüll hat täglich geöffnet, ab kommendem Wochenende von 9 bis 19 Uhr. An Sonn- und Feiertagen finden öffentliche Fütterungen der Tiere statt, jeweils von 14.10 bis 16.20 Uhr.

Kontakt: Naturzentrum Wildpark Knüll, Telefonnummer 05681/2815.

Quelle: HNA

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