Ferienspiele in Homberg endeten mit einem Fußballtraining im Stellbergstadion

Immer am Ball bleiben

Fröhliche Kindergesichter: Das Fußballtraining mit dem Jugendleiter des FC Homberg, Christian Marx, links oben, und seinen Mitstreitern, hat den Teilnehmern an den Ferienspielen Spaß gemacht.

Homberg. Kicken wie die Weltmeister hieß es, als 30 Kinder unter Anleitung von Jugendleiter Christian Marx und seinen Mitstreitern vom FC Homberg ins Stellbergstadion eingeladen wurden. Für verschiedene Aufgaben wurden Punkte in das Sammelheft für den McDonalds Fußballcup eingetragen. Begehrter Lohn waren eine Urkunde mit Abzeichen und ein Gutschein für ein Eis.

Mädchen und Jungen zeigten durchaus dieselben, schußsicheren Fähigkeiten. Ein Talentescout hätte sein Notizbuch gefüllt. Dass der Ball nicht nur rund, sondern auch hart ist, bewies Benjamin Klinge mit seinem sowieso fälligen Vorderzahn in der Hand. Wie von allen anderen Kindern schallte auch sein nicht zu stoppendes Gelächter über den grünen Rasen.

„Diesmal hatten wir wirklich nur nette Kinder dabei“, meinte Hedwig Matys, die mit anderen 1979 die Ferienspiele begründete. Inzwischen arbeiten in der Planungsgruppe Freizeitspiele zehn Frauen mit. Interessierte können sich gern im Rathaus melden.

Im diesjährigen Programm der Sommerferien wurden in sechs Veranstaltungen 30 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren aus Homberg und den Stadtteilen betreut. Eine weitere Veranstaltungsserie gibt es jährlich in den Osterferien.

Alle Freizeitangebote sollen vor allem fast verlorene Werte wiedergeben. Vom Streichholz zum Lagerfeuer, Stockkuchen, Basteln, Backen, aber auch ein Tagesausflug zum Herkules mit den Wasserspielen widerspricht der guten Absicht nicht. Natürlich gab es diesmal auch eine Disco mit DJ Andreas Lang und den beiden Jazz-Dance Lehrerinnen Nina Ide und Christina Lang, deren Energie selbst die schüchternen Jungs mitriss.

An einem anderen Tag ging es den Waldlehrpfad entlang mit Rainer Krause vom Heimatverein Hülsa. Blätter wurden bestimmt und Tierkinder erraten und dann ging es in die wildromantische Lochbachklamm bei Wallenstein.

Dabei zu erleben, wie die Kinder reagieren, bestärkte das Motto der Planungsgruppe: Wir arbeiten unentgeltlich, aber nicht umsonst. Das Erlebte und die Denkanstöße werden mit nach Hause genommen, um im Alltag die Persönlichkeit zu stärken. Auf die Frage, was in diesem Sommer am besten gefiel, riefen jubelnd die Kinder alle Programmpunkte auf einmal durcheinander. Wahrhaftig gibt es keinen größeren Lohn als lachende Kindergesichter.

von Michael Meinicke

Quelle: HNA

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