Pappel wurde mittlerweile gefällt 

Schiefer Baum: Sorge vor dem Sturm in Großropperhausen

+
Schieflage: Noch Anfang der Woche neigte sich der Baum gefährlich über den Weg oberhalb des Großropperhäuser Gutshofes. 

Großropperhausen. Helmut Kurz sorgte sich wegen der Schieflage einer Pappel in Großropperhausen. Der Baum drohte auf einen asphaltierten Feldweg zu fallen. Mittlerweile wurde er gefällt.

Ein Problem meinte Kurz erkannt zu haben: Wer sollte den Baum fällen? Denn nicht eindeutig war geklärt, ob der Baum der Gemeinde Frielendorf oder zum von Baumbachschen Gutshof gehört.

Maximal 40 Zentimeter im Durchmesser misst der Baum des Anstoßes in Großropperhausen. Im äußerst spitzen Winkel neigte er sich noch Anfang der Woche dem asphaltierten Feldweg zu, der oberhalb des von Baumbachschen Gutshofs verläuft.

Beunruhigt: Helmut Kurz störte sich am Baum in Schieflage.

Baggerunternehmer Kurz beobachtete die Situation schon eine Weile. Dem 69-Jährigen gehört eine Halle, zu der der Feldweg führt. Doch nicht nur wegen der eigenen Sicherheit war der Großropperhäuser beunruhigt. Seiner Einschätzung nach ist der Feldweg, den er Hembaldsweg nennt, nicht nur von Spaziergängern und Wanderern außerordentlich gut frequentiert. Auch junge Reiter nutzen den Weg, nicht nur um ihre Pferde von den Weiden zu holen, sondern auch zum Ausreiten.

Beim Ortstermin in Großropperhausen wurde schnell sichtbar, dass vonseiten des von Baumbachschen Grundstücks das Gebüsch und die Bäume erst kürzlich gestutzt und geschnitten worden war. Davon zeugte der zurückgelassene Gehölzschnitt.

Unmittelbar vor dem schiefen Baum allerdings scheinen die Arbeiten gestoppt worden zu sein. Kurz geht davon aus, dass das geschehen sei, weil man sich sicher war, der Baum gehöre nicht zum Grundstück.

Nur der Stumpf blieb übrig: Die Gemeinde fällte den Baum, der umzustürzen drohte. 

Die HNA-Anfrage bei der Gemeinde Frielendorf nach den Eigentumsverhältnissen setzte einiges in Gang. Nicht nur dass Bürgermeister Vaupel sich sofort ein Bild von der Lage in Großropperhausen verschaffte und die Szenerie mit Fotos dokumentierte. Da der Gutsherr nicht erreichbar war, entschied er auch sogleich, der Baum muss weg – auch wenn nicht zu 100 Prozent klar ist, dass die Gemeinde dafür zuständig ist. Vaupel: "Eine grundstücksbezogene Zuordnung des Baumes ist nicht eindeutig möglich. Aufgrund des aufgeweichten Bodens und des starken Windes wird der Bauhof den Baum umgehend fällen." Helmut Kurz bestätigte gestern erleichtert: "Der Baum ist weg." 

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.