Erneuerung des OP-Bereichs nach drei Wochen abgeschlossen

In der Wolfhager Klinik wird wieder operiert

Wolfhagen. In der Wolfhager Klinik am Ofenberg wird ab sofort wieder operiert. Seit Mitte Dezember hatten die Chirurgen in den beiden Operationssälen Pause, die Bauhandwerker bestimmten das Bild und erneuerten dort unter anderem den Boden.

Rund 100 000 Euro investierte die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) in die Sanierung des Raums.

Nicht nur der Bodenbelag wurde im Zuge der Arbeiten erneuert, erklärte Inga Eisel, Sprecherin der GNH, „der OP-Bereich hat auch ein neues Lagerhaltungssystem erhalten“. Die Sanierungsarbeiten, lobt Eisel die Handwerker, seien zügig umgesetzt worden, sodass der Zeitplan punktgenau eingehalten wurde. Nachdem die hygienische Abnahme der Räume ohne Beanstandung erfolgt sei, haben die Chirurgen ihre Arbeit nach den vergangenen etwas ruhigeren Wochen wieder aufgenommen.

Von der Schließung war die chirurgische Ambulanz nicht betroffen, hier wurden leichtere Fälle wie üblich behandelt, planbare Operationen wurden überwiegend auf die Zeit nach der Sanierung verlegt. Die Notfallversorgung hatten zwischenzeitlich umliegende Kliniken übernommen. So wurden laut Dr. Günter Peters, Geschäftsführer der Kreiskliniken Kassel und des Krankenhauses Bad Arolsen, fünf Patienten aus dem Wolfhager Land notfallmäßig in Bad Arolsen operiert.

Die Beschäftigten, die im Wolfhager OP arbeiten, „sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, wie Dr. Uwe Hecht, Chefarzt der Anästhesie in Wolfhagen, sagte. Der Mediziner weiter: „Die Planung im Vorfeld war aufwendig, aber ich denke, es hat sich gelohnt.“

Für dieses Jahr sind weitere Investitionen in einer Größenordnung von bis zu 600 000 Euro geplant. So sollen die Heizungsanlage und die Trinkwasseraufbereitung erneuert und das Dach der Wolfhager Klinik teilweise saniert werden.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Norbert Müller

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