Melsunger restauriert Kleinkrafträder

Infiziert von der Liebe zur alten Zündapp

Schätzt Tanks aus Chrom: Dr. Volker Wetekam vor einer Zündapp KS 50 Cross aus dem Baujahr. Foto: privat

Melsungen. Seit zehn Jahren restauriert Dr. Volker Wetekam pro Jahr ein Zündapp-Kleinkraftrad. Dabei gibt der Melsunger nur die Lackier-, Polster und Chromarbeiten in andere Hände. Rahmen, Fahrwerk, Gabel, Stoßdämpfer, Motor, Getriebe, Armaturen und mehr nimmt er selbst in die Hand. Pro Zündapp benötigt er dabei zwischen 150 und 200 Stunden.

Richtig Arbeit steckte der Melsunger in eine grüne Zündapp KS 50 aus dem Baujahr 1976, die er ohne Räder aus einem Bach gezogen hatte. Wetekam: „Ich habe das Fahrzeug komplett zerlegt, restauriert, alle Originalteile erhalten und konnte es nach nach einem Jahr Restaurationszeit wiederbeleben.“

Von 1986 bis 1988 fuhr Volker Wetekam in Nordhessen selbst eine Zündapp KS 80. „Seit dieser Zeit bin ich infiziert und kann ohne Chromtanks und Edelstahlschutzbleche nur schwer überleben“, sagt er. (red) • Zahlreiche ältere Fahrzeuge sind zu sehen beim Schraubertag am 21. Mai im Kasseler Einkaufszentrum dez.

Quelle: HNA

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