Datum mit Gedächtnisstütze ist nur in Homberg beliebt - keine Trauungen im Kreisteil

Ja-Wort mit Schnapszahl

Nicht nur Schnapszahlen sind für Heiratswillige attraktiv: Auch außergewöhnliche Orte werden immer beliebter. So kann man sich auch auf der Felsburg das Ja-Wort geben. Allerdings nicht am Sonntag. Seit 2007 fanden dort 65 standesamtliche und zwei kirchliche Trauungen statt. Foto: nh/Montage: Trolp

Schwalm-Eder. Sonntags nie, heißt es beim Melsunger Standesamt, und so mussten die beiden Paare, die sich gerne am 10. 10. 2010 in der Bartenwetzerstadt das Ja-Wort gegeben hätten, enttäuscht werden. Auch die Standesbeamten in den sechs anderen Städten und Gemeinden des Kreisteils Melsungen müssen nicht arbeiten. Dafür sind die drei Homberger Standesbeamten im Dauereinsatz.

Sieben Trauungen sind für das Datum mit Gedächtnisstütze angekündigt. Die Schnapszahl-Daten der vorherigen Jahre waren für Brautleute auch attraktiv, jedoch schlägt der 10. 10. 2010 den 7. 7. 2007 und den 8. 8. 2008. Da gab es jeweils sechs Trauungen in der Kreisstadt.

Auch in der Schwalm und in Fritzlar mussten Heiratswillige auf ein anderes Datum setzen. Das Homberger Standesamt ist eins der wenigen im Landkreis, welches Trauungen am an diesem Tag ermöglicht.

„An Samstagen machen wir schon mal eine Ausnahme“, sagt Manuel Munoz von der Guxhagener Verwaltung. Einmal pro Monat gibt es dort eine Sonderschicht im Standesamt. Auch in Felsberg wird es am 10.10.10 keine Hochzeit geben, wie Standesbeamtin Anni Schmidt berichtet. Ein einziges Paar wollte am Schnapszahl-Datum heiraten, erhielt aber eine Absage. Für das kommende Jahr erwartet Anni Schmidt aber einen wahren Ansturm im Standesamt: „Das erste Paar hat bereits gefragt, ob eine Trauung am 11.11.11 möglich ist.“ (fil/etx)

Quelle: HNA

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