Wie sich Polizisten der Station Wolfhagen durch Sport- und Entspannungsangebote gesund halten

Fit für die Jagd nach Verbrechern

Volker Pieper

Wolfhagen. Die Beamten der Polizeistation Wolfhagen müssen durch ihren Einsatzalltag körperlich und seelisch fit sein, um den Anforderungen ihres Berufes gerecht zu werden. 2011 wurde das Gesundheitsmanagement durch Sport- und Entspannungsangebote – auch auf Wunsch der Landesregierung – ausgebaut. Wir sprachen mit dem Leiter Volker Pieper, wie sich die Polizisten für ihre Aufgaben fit halten.

„Unsere Beamten halten ihren Gesundheitszustand durch eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten auf einem hohem Niveau“, sagt Pieper. Dies sei auch elementar wichtig, denn die Fitness sei eine Grundvoraussetzung, um den vielfältigen Aufgaben des Berufes gerecht zu werden. Für eine normale Dienststelle sei man im Bezug auf die Fitness der Kollegen sehr gut aufgestellt. Dabei würden die Polizisten der Wolfhager Dienststelle viele Wege gehen, um einen Ausgleich für die seelischen und körperlichen Belastungen zu finden.

Allein 16 Beamte gehen regelmäßig Laufen (teilweise wettkampfmäßig), zehn spielen Fußball und acht betreiben Kraftsport, sagt Pieper zu den beliebtesten Sportarten. Nordic-Walking, Schwimmen oder der Gang ins Fitnesstudio stehen ebenfalls hoch im Kurs. Aber auch eher untypische Sportarten wie Hochseeangeln, Reiten, Faustball oder Bergtouren sind bei den Aktivitäten der Wolfhager Polizisten zu finden.

Bis zu drei Sportarten

Pieper sagt, dass sich etwa 50 Prozent seiner Beamten auf eine Sportart beschränken, 30 Prozent betreiben zwei und 20 Prozent gar drei Sportarten. Klar sei aber auch, dass es bei einem Altersschnitt von über 40 Jahren nicht immer einfach sei, das Training dauerhaft auf hohem Niveau zu halten. Um mehr Möglichkeiten zu haben, hat Pieper erst kürzlich die Einrichtung eines eigenen Fitnessraumes in der Wolfhager Station beantragt. Neben dem Sport nutzten aber auch viele Kollegen Angebote wie Rückenschule, Massagen oder Krankengymnastik, sagt Pieper.

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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