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Jagdverband : Maßvolles Mähen von Weg- und Wiesenrändern

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Mähen von Grünstreifen
Ein Unimug U500 mit zwei Auslegermähwerken schneidet das Gras auf dem Grünstreifen neben einer Straße zurück. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der hessische Landesjagdverband setzt sich zum Schutz von Tieren dafür ein, die Vegetation auf Weg- und Wiesenrändern nur maßvoll zu stutzen. „Wegränder und Säume haben eine wichtige Funktion zum Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft“, teilte der Verband in Bad Nauheim mit.

Bad Nauheim - Die Ränder von Ackerflächen oder Straßen, die nicht aus zwingenden Gründen kurzgehalten werden müssen, sollten möglichst naturnah bewirtschaftet und erst spät im Jahr gemulcht, besser noch gemäht werden, riet der Jagdverband. Denn die Feldrandstreifen vernetzten Biotope und dienten Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Nahrungsquelle.

„Wer die Pflegemaßnahme sogar bis in das nächste Frühjahr verschiebt, leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zum Insektenschutz“, erläuterte der Jagdverband. Viele Insekten könnten hohle Stängel von Pflanzen wie der Wilden Möhre oder der Brennnessel zum Überwintern nutzen. dpa

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