Kulturfestival der Türkisch-Islamischen Gemeinde Borken und Umgebung

50 Jahre neue Heimat

Spezialitäten aus der Türkei: Gülsen Bedriye zeigte bei einem Fest der Borkener Gemeinde im Jahr 2009 ein türkisches Fladenbrot. Archivfoto: M. Berger

Borken. Vor einem halben Jahrhundert wurde das Anwerbeankommen zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland geschlossen. In Borken arbeiteten sie vor allem im Braunkohlebergbau und man kann die Integration in der Bergbaugemeinde wohl als gut gelungen bezeichnen.

Die Türkisch-Islamische Gemeinde in Borken will dieses Jubiläum mit einem fröhlich-bunten Kulturfest für die ganze Familie feiern. Gefeiert wird vom Samstag bis Montag, 26. bis 28. Mai.

Erinnerung an die 1960er

Mit der Feier auf dem Gelände des Kulturvereins in der Arnsbacherstraße in Borken soll an die 1960er-Jahre erinnert werden, als die türkischen Arbeiter in der Region eintrafen. Sie fanden eine neue Heimat; Moscheen, türkische Geschäfte und Betriebe entstanden.

Beim Fest sollen die Kulturen verknüpft werden. Es treten türkische Künstler und Musiker auf, dazu hat die Gemeinde befreundete deutsche Vereine eingeladen, die die Feier mit ihren Beiträgen bereichern wollen.

Für Kinder gibt es bei dem Fest Hüpfburgen, Spiele und andere Angebote. Für die Gäste der Gemeinde werden türkische Spezialitäten, Süßigkeiten, Tee und Kaffee angeboten. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. (ode) PROGRAMM RECHTS

Quelle: HNA

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