800 Jahre Waßmuthshausen

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Blick ins Rinnetal und die Gastwirtschaft von Johs. Wicke: Diese Postkarte stammt aus dem Jahr 1920.

Der Homberger Ortsteil Waßmuthshausen feiert am letzten Augustwochenende Dorfjubiläum: Vom 23. bis 25. August blicken die Einwohner auf 800 Jahre Dorfgeschichte und Geschichten zurück. Anlass, um das charmante Örtchen vorzustellen.

Waßmuthshausen liegt in den Nordausläufern des Knüllgebirges südlich der Kernstadt. Durch das Dorf verlaufen der Rinnebach und die Kreisstraße 36. Südöstlich der Ortschaft erhebt sich der Streuflingskopf mit dem Wildpark Knüll.

Vereine und Betriebe im Ort

216 Menschen leben in Waßmuthshausen. In der Freizeit engagieren sich die Dorfbewohner unter anderem in drei Vereinen: Dem Sportverein SV Rinnetal, der Chorvereinigung Waßmuthshausen/Rodemann, Kirchenchor und Männergesangverein. Auch Betriebe haben sich im Homberger Ortsteil angesiedelt. Eine Schreinerei, ein Ingenieurbüro, ein Betrieb für Baumpflege, ein Haus- und Gartendienst sowie ein Malerbetrieb, ein Grafik-Design-Betrieb und zwei Direktvermarkter. Wer den Ort im Knüll erkunden möchte, kann hier sogar nächtigen: Im Haus Hildegard oder dem Gästehaus Kühne.

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Geschichtlich ist einiges über den Ort bekannt: Der vier Kilometer südlich von Homberg in einer Höhe von 270 Metern gelegene Ort Waßmuthshausen dokumentiert sich als geschlossenes Dorf mit regellosem Grundriss, in der Mitte die Kirche mit dem Kirchhof, die die zentrale Lage des Ortes bedeutet.

Der sicher schon im frühen Mittelalter besiedelte Ort wird erstmals um 1200 in einer Urkunde des Klosters Spieskappel als Wasmudehusen bezeichnet. Als Wasmudeshusin wird der Ort im Jahre 1213 bei der Übergabe des Hartmann von Hohenberg von Gütern und Leuten an das Kloster Spieskappel bezeichnet. Die Namensschreibung Waßmuthshausen hat zwischen 1354 (Waßmudehusen) über Waßmuditzhusen 1372, Waßmannhusen 1425, Waßmannshausen 1506, Waßmuthshausen 1537 bis zur endgültigen Namensgebung Waßmuthshausen im Jahre 1780 gewechselt. (zsr)

Quelle: HNA

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