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Jahresausblick 2022: Glasfaser und neue Bushaltestellen für Wabern

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Von: Christina Zapf

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Die Bushaltestellen vor dem Rathaus, Wabern Mitte, sollen barrierefrei werden.
Die Bushaltestellen vor dem Rathaus, Wabern Mitte, sollen barrierefrei werden. © Christina Zapf

Auch abseits der Corona-Pandemie stehen in den Kommunen wichtige Projekte und Themen an. Wir geben einen Überblick. Heute: Wabern.

Wabern – Ein großes Projekt ist verwirklicht: das Gesundheitszentrum. Doch auch 2022 will Wabern einiges auf den Weg bringen. Folgende Vorhaben stehen an:

Glasfaserausbau: Die Göttinger Firma Goetel will das Glasfasernetz in Wabern eigenwirtschaftlich ausbauen. Die Vermarktungsphase ist laut Bürgermeister Claus Steinmetz für das erste Halbjahr angedacht.

Feuerwehr: Endlich realisiert werden soll der Bau des neuen Feuerwehrhauses in Uttershausen. Die Kosten liegen derzeit bei 1,3 Millionen Euro (HNA berichtete). Das Projekt war aufgrund der schwierigen Situation in der Baubranche aufgeschoben worden. „Wir hoffen jetzt auf bessere Preise“, sagt der Bürgermeister.

Fünf neue Bauplätze werden in Falkenberg angeboten

Bauen/Wohnen: In Falkenberg werden am Lindenweg fünf Bauplätze angeboten. Die Grundstücke sind bereits erschlossen. Ein städtebauliches Konzept soll die Entwicklungspotenziale des Bereichs um den Karlshof und die Kurfürstenstraße in der Kerngemeinde ausloten. Auf der Fläche des Landeswohlfahrtverbands sollen künftig alle Gebäude genutzt werden. „Es ist schade, dass Gebäude leerstehen“, sagt Steinmetz.

Bereits vorhanden sind ein Awo-Altenzentrum und seit Ende 2021 das Gesundheitszentrum, beide an der Kurfürstenstraße. Gegenüber dem Karlshof hat die Baunataler Diakonie Kassel (bdks) an der Fritzlarer Straße im September 2021 ein barrierefreies Haus für Menschen mit einer geistigen Behinderung eröffnet.

Auf der sich daneben im Besitz der Gemeinde befindenden Fläche von 7000 Quadratmetern sollen Wohnhäuser entstehen. Vorgesehen sind laut Bürgermeister Single- und Seniorenwohnungen aber auch Coworking-Spaces.

Jahresausblick Wabern 2022: 250 000 Euro vom Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“

250 000 Euro erhält Wabern vom Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“, um die Attraktivität des öffentlichen Raums zu steigern. Mit den Fördermitteln und einem Eigenanteil der Stadt soll sich um die Evangelische Kirche, die Eisporthalle, den Bahnhof und die Kurfürstenstraße einiges verändern. „Es gibt viel Handlungsbedarf“, sagt Steinmetz.

Im Ahornweg in Falkenberg und in der Straße Am Bösel in Hebel sollen die Kanäle saniert werden. Diese sind laut Steinmetz aus den 70er Jahren und veraltet. Eine Untersuchung ergab: Es gibt größere Lecks. „Die Kanäle müssen dicht sein. Abwasser darf nicht versickern“, sagt der Bürgermeister.

Wabern: Investitionen in Bushaltestellen und Renaturierung der Schwalm

Bushaltestellen: Die Bushaltestellen am Rathaus und in der Kurfürstenstraße sollen barrierefrei ausgebaut und an die Größe der Busse angepasst werden.

Gewässer: Die Schwalm wird in Uttershausen renaturiert – das heißt, sie soll wieder in ihren naturnahen Zustand zurückgeführt werden. Ziel ist dabei auch die neue hessische Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, die einen guten Zustand des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer bis Ende 2027 fordert.

Kulturwoche und Kulturnacht in Wabern sind geplant

Kultur: Die Waberner Kulturwoche im Bahnhof und die Kulturnacht im Park hinter dem Rathaus sollen stattfinden, so Steinmetz. Radfahren und nebenbei die Köstlichkeiten der Region entdecken, das können die Teilnehmer der Ahle-Wurscht-Radtour, die für den 15. Mai geplant sei. Sie führt über Felsberg, Gudensberg und Wabern. Je ein Direktvermarkter pro Kommune wird angesteuert.

Wandern: In Kooperation mit Homberg soll der Rundwanderweg um den Mosenberg umgesetzt werden. Eine überdachte Ruhebank sei bereits genehmigt. (Christina Zapf)

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