Neukirchener Duo startete erfolgreich bei der Schwalbe Tour Transalp in Italien

Jede Etappe ein Spektakel

Starkes Duo: Markus März (links) und Peter Schembier. Foto: zxb

Neukirchen. Sie bestanden ihre bislang größte sportliche Herausforderung mit Bravour. Peter Schembier und Markus März vom SC Neukirchen legten die 10. Auflage der Schwalbe Tour Transalp erfolgreich zurück und erreichten mit einer Gesamtzeit von 37:36,43 Stunden das Ziel in Arco/Italien.

Nur wenige Minuten nach Öffnung der Online-Anmeldung am 1. Dezember 2011 waren die 700 Startplätze für die härteste Alpenüberquerung mit dem Rennrad vergeben.

Alle Zweier-Teams mussten immer gemeinsam das Etappenziel erreichen. „Das ist die Faszination dieser Ausdauerprüfung. Bereits am ersten Tag auf dem Kühtai (2013 Meter) hatten wir einen Plattfuß. Glück war, dass dies nicht während der schnellen und steilen Abfahrt passierte“, sagte Schembier.

Wunderschöne Landschaften und spektakuläre Pässe warteten im Jubiläumsjahr der Transalp auf die Radfahrer. Insgesamt 806 Kilometer mit 19 100 Höhenmetern galt es für die beiden Triathleten in sieben Tagesetappen zu bewältigen.

Neben bekannten Pässen wie Timmelsjoch, Würzjoch, Grödnerjoch, Sellajoch und dem Passo Fedaia warteten auch neue Herausforderungen wie der Monte Grappa auf das Teilnehmerfeld. Vom Startort Mittenwald führten sieben lange und harte Bergetappen über 18 Alpenpässen zum Ziel nach Arco am Gardasee. Als Etappenorte wurden Sölden, Brixen, St. Vigil, Falcade, Grespano del Grappa, Trento und Arco angesteuert. Bis auf die zweite Etappe blieben die Teilnehmer vom Regen verschont, in Italien angekommen wurde es zu einer Hitzeschlacht. Bereits zum Start zeigte das Thermometer 28 Grad, im Verlauf der Etappen über 35 Grad.

Atemberaubendes Panorama

Am zweiten Tag ging es auf das „Dach der Tour“, dem Timmelsjoch mit 2509 Meter Höhe. Für den schweren und welligen 1300-Höhenmeter-Anstieg wurden die beiden mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Meterhohe Schneewehen am Rand der Strecke sowie ein Blick bis in die Texel-Gruppe.

Als Königsetappe entpuppte sich der dritte Tagesabschnitt von Brixen über das Würzjoch (1992 Meter) und den Furkelpass (1763 Meter) mit nur 85 Kilometer, aber dafür fast 3000 Höhenmeter. Hier trotzten die beiden Freunde den steilen Anstiegen und machten weiter Boden in der Gesamtwertung gut.

Während das Neukirchener Duo an den Anstiegen immer wieder Zeit auf andere Teams gewann, wurde auf den Abfahrten immer Zeit eingebüßt. Am letzten Tag erreichte das Duo sein bestes Ergebnis und belegte den 349. Platz in der Gesamtwertung.

Am Gardasee nahmen März und Schembier stolz ihr Finisher-Shirt in Empfang und ließen die anstrengende Woche mit einem Weizenbier ausklingen.

Von Marco Berger

Quelle: HNA

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