59 kleine Rhönschafe tummeln sich auf der Weide des Züchters Adolf Frese

Jede Menge Nachwuchs

Ab in die frische Frühlingsluft: Jeden Nachmittag lässt Züchter Adolf Frese seine Schafherde in Ippinghausen auf die Weide. Neben den 32 Muttertieren gehören 59 Lämmer dazu. Fotos:  Michl

Ippinghausen. Rechtzeitig zum Osterfest gibt es in Ippinghausen auf der an der Straße „Im Strauß“ gelegenen Weide des örtlichen Schafzüchters Adolf Frese ein besonderes tierisches und auch österliches Schauspiel: Nachmittags, wenn Frese seine tierische „Kinderschar“ aus dem Stall lässt, tummeln sich drei mal Drillinge, 22 Zwillinge und sechs Einzeltiere auf der Weide und erfreuen Besucher aus Nah und Fern. Vor allem die Kinder begeistern sich für die jungen Lämmer, streicheln das noch kurze Wollfell der zutraulichen Tiere. Auch Madeleine aus Dortmund, die gerade bei ihren Großeltern in Ippinghausen ihre Osterferien verbringt, gehört zu den regelmäßigen Besuchern und ist ganz hingerissen von dem übermütigen Nachwuchs auf Freses Wiese.

Rekordverdächtig

Die 59 in den vergangenen Tagen geborenen kleine Lämmer genießen mit ihren 32 Muttertieren der Rasse Rhönschaf die ersten wärmenden Frühlingssonnenstrahlen und das frische Weidegrün. Seit 1975 züchtet Adolf Frese Schafe, an einen solchen rekordverdächtigen Lämmerboom kann er sich aber nicht erinnern.

Den Grund für die hohe Geburtenrate vermutet Frese im besonderen Futterangebot. Seit 2011 ist er Rentner. „Damit“, so der Hobbyzüchter, „hatte ich Zeit, regelmäßig meine Herde zu hüten, mit ihr also durch Feld und Flur zu ziehen. Dabei fressen Schafe nur das Allerbeste, was sie am Wegesrand finden. Das hat vermutlich den Muttertieren zusätzliche Kraftreserven und Leistungspotential verliehen.“

Das Lamm ist im Christentum verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi.

Das Lamm ist zudem mit seinem weißen Fell auch ein Zeichen für die Reinheit, die friedliche Lebensweise soll den Menschen Beispiel sein, ihr Leben ebenfalls in Frieden zu führen.

Von Reinhard Michl

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare