Arbeiten sollen 2019 beendet sein

Jesberger Kellerwaldhalle wird ab Herbst grundsaniert

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Die Jesberger Kellerwaldhalle soll saniert werden: Der Saal erhält neue Fenster, das Dach wird erneuert. Bürgermeister Heiko Manz (auf dem Bild mit der D-Jugend der JSG Neuental-Jesberg) begutachtete die Halle. 

Jesberg. Die Jesberger Kellerwaldhalle soll nach zehn Jahren Planung saniert werden. Am Montag werden die ersten Aufträge vergeben.  

Das nennt man eine ausgeruhte Vorbereitungszeit: Seit zehn Jahren laufen die Planungen für den Umbau der Jesberger Kellerwaldhalle. Jetzt aber geht es los: Am Montagabend vergeben die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung die Aufträge für den ersten Bauabschnitt.

Der Eingangsbereich soll sowohl in barrierefreier als auch energetischer Hinsicht saniert werden. Die wackeligen Waschbetonplatten aus den 1970er-Jahren werden rausgerissen, die Fenster und Türen erneuert, die Sanitäranlagen neu angelegt und um eine Behindertentoilette erweitert.

Außerdem soll eine kleine Maßnahme großen Effekt bringen: Der Saal bekommt in Richtung Sportplatz weitere, bodentiefe Fenster. Damit wird der zurzeit recht dunkle Saal heller, er erhält auch einen weiteren Fluchtweg.

Im Oktober/November sollen die Fenster und Türen ausgewechselt werden. Damit, sagt Bürgermeister Heiko Manz, spare die Gemeinde gleich im ersten Winter Energiekosten. Im Februar/März könnten die sanitären Anlagen und der Garderobenbereich erneuert werden.

80 000 Euro werden für diesen ersten Bauabschnitt veranschlagt. Finanziert wird der erste Bauabschnitt durchs Stadtumbau-Programm des Zweckverbands Schwalm-Eder-West. Aus diesem Topf erhält die Gemeinde Jesberg 72 Prozent der förderfähigen Kosten. Ohne diese Fördertöpfe, sagt Bürgermeister Heiko Manz, sei eine solch umfassende Sanierung gar nicht möglich.

So geht es weiter

Im zweiten Bauabschnitt im kommenden Jahr sollen das Dach und die Beleuchtung der Kellerwaldhalle erneuert werden. Die Kosten dafür werden aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) zu 90 Prozent gefördert. Im 3. Schritt werden dann die Heizung und die Veranstaltungstechnik der Kellerwaldhalle auf Vordermann gebracht. Dann, sagt Manz, sei die Halle grundsaniert. Im besten Falle wäre das 2019.

Neubau wäre teurer

Ein Neubau des größten Jesberger Treffpunkts käme wesentlich teurer zu stehen, sagt Manz. Dafür müsse man rund 1,5 Millionen Euro veranschlagen – ohne den Abriss des jetzigen Gebäudes mitzurechnen. Und das müsse dringend auf Vordermann gebracht werden: Es sei der mit Abstand größte, meist geschätzte und meist genutzte Treffpunkt der Gemeinde. 

• Gemeindevertretersitzung am Montag, 21. August, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hundshausen.

Quelle: HNA

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