Jetzt wird es richtig heiß und kalt

In Homberg ist bald wieder Burgbergfestival-Zeit am Stellbergstadion

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Vorfreude: Stefan Reinhardt und Susanne Iwe mit den Burgbergfestival-Plakaten. Am Freitag, 5. September, findet die Irish Night und am Samstag, 6. September, das Burgbergfestival statt. Die Plakate machen rund um Homberg für die Veranstaltungen bereits Werbung.

Homberg. Heiß und kalt wird es Stefan Reinhardt und Susanne Iwe zumute, wenn sie an das Homberger Burgbergfestival denken. Denn es liegt bereits jede Menge Arbeit hinter dem Team des Stadtjugendrings - und es liegt noch einiges an Organisation vor ihnen bis zum 5. September.

Außerdem hat dieses Gefühl auch etwas mit einer der Bands zu tun, die sie für den Samstagabend gebucht haben. Die heißt nämlich Heisskalt und ist gerade dabei, mit ihrem neuen Album durchzustarten. „Da hatten wir das richtige Gespür“, sagt Stefan Reinhardt, Vorsitzender des Stadtjugendrings Homberg.

Und damit scheint er auch recht zu haben, denn das Musikmagazin laut.de schreibt über Heisskalt, dass die Schwaben alles auffahren, was es braucht, „um schwitzende Leiber und geballte Jugend-Fäuste so richtig in Wallungen zu bringen“. Auch deshalb, weil Heisskalt und Bakkushan jeweils ein ganzes Konzert und nicht nur eine abgespeckte Festivalversion bieten.

Es dürfte also einiges los sein beim mittlerweile 34. Burgbergfestival. Das findet am Freitag 5. und Samstag, 6. September zum zweiten Mal am Stellbergstadion statt. Und: Das Festival hat am Samstag noch mehr zu bieten. Ebenfalls auf der Bühne stehen werden Bakkushan - eine Indi-Band mit deutschen Texten aus Mannheim. Zudem werden fünf weitere Bands und mit Nadine Fingerhut eine Liedermacherin zu hören sein.

www.burgbergfestival.de

Karten: Karten gibt es für den Freitag für 8 Euro (Tageskasse: 9,90 Euro), Samstag 17 Euro (Tageskasse 19,50 Euro). Im Eintrittspreis ist das Campen auf dem Festivalgelände enthalten.

Heiß und kalt wird es Stefan Reinhardt und Susanne Iwe vom Festival-Team auch, wenn sie an den Freitagabend denken. Denn bei der traditionellen Irish Night gibt es Musik von Potheen Rovers und besondere Gäste des Abends sind Chip‘n‘Steel. Deren Sänger ist Michael Dippel, er ist quasi einer der Festival-Gründer. „Darauf freuen wir uns besonders“, sagt Stefan Reinhardt. Denn irgendwie kehre man mit dem Auftritt von Chip‘n‘Steel zurück zu den Wurzeln des Festivals. Doch bis die ersten Klänge auf der Bühne zu hören sein werden, dauert es noch etwas. „Wir haben jetzt eine kurze Verschnaufpause“, erklärt Stefan Reinhardt. „Derzeit laufen noch ein paar Plakattouren.“ Dann haben viele der Festival-Macher ein paar Tage Urlaub und danach beginnt der Endspurt. „Alles ist durchorganisiert“, so Iwe. So gebe es vom Catering über den Bühnenaufbau bis hin zum Zaunaufbau und den Zeltplatz verschiedene Bereiche, die es zu betreuen gilt.

Vier Tage am Aufbauen 

Der Aufbau nehme vier Tage in Anspruch, erklärt Reinhardt. Nach wie vor sind die Organisatoren des Festivals auf die Unterstützung von Helfern angewiesen. So beim Aufbau und natürlich beim Abbau. „Wer uns unterstützen will, kann einfach spontan dazu kommen“, sagt Iwe.

Und wenn beim Festival alles gut läuft, dann wird es Reinhardt und Iwe wieder heiß und kalt zumute - vor Freude.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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