Verkehr kam zum Erliegen

WM-Sieg: Der Jubel war grenzenlos im Schwalm-Eder-Kreis

+
Autokorso in Fritzlar nach dem WM-Finale 2014 . Foto: zzp

Schwalm-Eder. Kreischende Kinder vor großen Leinwänden, überall Deutschland, Deutschland-Rufe, hupende Autos, die im Kreis durch Dörfer und Städte fuhren: Um kurz vor Mitternacht gab es auch im Schwalm-Eder-Kreis kein Halten mehr beim Jubel über den Weltmeister-Titel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

In der Kreisstadt Homberg kam der Verkehr völlig zum Erliegen, 300 bis 400 Fans blockierten die Drehscheibe. In Fritzlar sahen 1000 Fans im Festzelt auf dem Pferdemarkt dem Spiel zu, das Feuerwerk blieb weitgehend unbeachtet. Danach ging es zum Autokorso in die Innenstadt.

Einen ausgelassenen Korso gab es auch in Schwalmstadt. Die Fanmeile in der Schwalm war der Parkplatz Walkmühlenweg in Treysa, wo Hunderte stundenlang euphorisch feierten. Dort und in vielen Dörfern stiegen Silvester-Raketen in den Nachthimmel. Fast 1000 Besucher sahen das Endspiel im Weindorf an der Totenkirche in Treysa. Die Polizei hatte keine Klagen.

In Felsberg führten erstmals die Autokorsos sogar durch Wohngebiete. Noch bis fast 1 Uhr waren Hupen, Tröten und Fanfaren im Edertal zu hören. Die deutsche Flagge auf dem 30 Meter hohen Turm der Felsburg soll auch vorerst hängen bleiben. (red)

Fans in Fitzlar

Fußball-WM 2014: Public Viewing und Autokorso in Fritzlar

Fans in Melsungen

WM-Feier in Melsungen

Fans in der Schwalm

Public Viewing in Treysa

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare