Wolfhager Tafel besteht seit 15 Jahren

Tag der offenen Tür zum Jubiläum der Tafel: Büchertelefonzelle eingeweiht

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Jubiläum: Sandra Lüning, Koordinatorin der Wolfhager Tafel, freut sich über die Danksagung für 15 Jahre Tafelarbeit durch Erich Lindner vom Hessischen Verband der Tafel. 

Wolfhagen. Der Einladung zum Tag der offenen Tür anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Wolfhager Tafel und der Einweihung einer Büchertelefonzelle waren viele Bürger gefolgt.

Nach der Andacht mit Dekan Dr. Gernot Gerlach in der Stadtkirche wurde im Zelt und auf dem Platz vor der Kirche mit Hunderten von Besuchern gefeiert.

Sandra Lüning, Koordinatorin der Wolfhager Tafel, eröffnete den Tag der offenen Tür am Nachmittag. Danach stellte Winfried Schiel, Pfarrer beim Diakonischen Werk Region Kassel, den Satz „Dienet einander!“ in den Mittelpunkt seiner Rede. Er habe großen Respekt vor den Mitarbeitern, Helfern und Sponsoren der Wolfhager Tafel, sagte er.

Bürgermeister Reinhard Schaake stellt in seinem Grußwort die Tafel als ein Verbindungsglied in der Gesellschaft dar. Erich Lindner vom Hessischen Verband der Tafel wies darauf hin, dass vor 15 Jahren 330 Tafeln in Hessen existierten und heute 940. Er machte deutlich, dass ohne die vielen Sponsoren und die etwa 5000 ehrenamtlichen Helfer eine erfolgreiche Arbeit der Tafel nicht möglich sei. Außerdem überreichte er als Danksagung eine Urkunde an Sandra Lüning und alle Mitarbeiter der Wolfhager Tafel.

Büchertelefonzelle: Die Vorsitzende der Wolfhager Landfrauen Helene Rest und Bürgermeister Reinhard Schaake eröffnen die Büchertelefonzelle im Wolfhager Tafelgebäude in der Burgstraße.

Bevor es dann zum gemütlichen Teil mit Kinderaktivitäten, Essen und Trinken sowie Live Musik mit den „Zeitlosen“ überging, eröffneten Helene Rest, Vorsitzende der Wolfhager Landfrauen und Bürgermeister Reinhard Schaake die neue Büchertelefonzelle im Gebäude der Wolfhager Tafel.

Bücher dazustellen

Früher war sie eine richtige Telefonzelle und später Abstellraum der Tafel. Doch nun stehen jede Menge Bücher aus allen Bereichen auf den neu eingebauten Regalen. Jeder kann nicht nur Bücher ausleihen, sondern auch eigene Bücher dazustellen. Die Landfrauen wissen aus Erfahrung, dass man solche Einrichtungen sich nicht alleine überlassen kann. Deshalb kümmern sich Anita Meyer und Rosa Tripp um die Büchertelefonzelle. Sie wird jeden Morgen um 9 Uhr auf- und um 18 Uhr wieder abgeschlossen. Helene Rest, Vorsitzende des Wolfhager Landfrauenvereins, hatte schon lange die Idee einer Büchertelefonzelle.

Doch bis sie dann endlich Gestalt annahm, dauerte es Jahre. Ein Nutzungsvertrag zwischen Stadtverwaltung und Landfrauen wurde letztendlich abgeschlossen. Die Inneneinrichtung und eine neue Tür übernahmen die Stadtverwaltung und die Bestückung mit Büchern die Landfrauen. Margit Knotter aus Wolfhagen dagegen konnte es kaum abwarten, sich ein Buch auszuleihen. „Ich finde die Idee einer Büchertelefonzelle großartig, denn hier kann ich mir tagsüber jederzeit kostenlos Bücher aussuchen“, sagte sie.

Quelle: HNA

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