Mitglieder des Frielendorfer Carnevalvereins laden zur 44. närrischen Kampagne ein

Jux für das Jubiläumsjahr

Pumuckl-Polonaise: Die Minis – 13 Jungs und Mädchen zwischen fünf und acht Jahren – trainieren seit Herbst für ihren Auftritt. Foto: Rose

Frielendorf. Kaum ist die große Jubiläumsshow anlässlich der 44. Kampagne vorbei, stehen die Frielendorfer Karnevalisten auch schon wieder in den Startlöchern: Mit großen Schritten nähern sich die Narren der Fünften Jahreszeit. Am ersten Februarwochenende stürmen die Aktiven des Frielendorfer Carnevalvereins (FCV) die Bühne im Hotel Hassia. 95 Akteure haben für ihre Gäste ein dreistündiges Programm zusammen gestellt. Zu sehen ist der karnevalistische Reigen insgesamt drei Mal (siehe Hintergrund).

Friedrich-Karl Trescher freut sich schon auf das Spektakel. Dabei hat der Präsident auch tatsächlich gut lachen: „Wir haben keine Nachwuchssorgen“, sagt er. „Ganz im Gegenteil – es gibt für einige Gruppen sogar Wartelisten.“ Neben den alten Hasen in der Bütt, den Showtanzgruppen , dem Elferrat und der Garde trainieren auch die Jüngsten – „Die Minis“ – seit Herbst für den großen Auftritt. Die Knirpse sind zwischen fünf und acht Jahren und am Nachmittag sowie im Kinderkarneval zu bewundern.

Pumuckl-Polonaise

In dieser Session proben 13 Mädchen und Jungs die Pumuckl-Polonaise. Trainiert werden sie von Claudia Döhrer, Sabine Kraft und Britta Rüttgers. „Das ist manchmal schwerer als einen Sack Flöhe zu hüten“, erklärt Rüttgers, die selbst schon als Kind im Karneval aktiv war. Das fange schon mit der Pünktlichkeit an.

„Ohne Disziplin geht es nicht.“ Friedrich-Karl Trescher weiß, warum viele Eltern das Bewegungsangebot schätzen: „Das Training ist zeitlich auf den Winter begrenzt, wo sich die Kinder sowieso nicht so häufig draußen bewegen“, erzählt der 59-Jährige. Die Minis gibt es seit Mitte der 80er-Jahre. Bei der Auswahl der Tänze achten die Trainerinnen auf eingängige Texte: „Am besten ist, wenn der Text schon die Bewegung vorgibt“, erläutert Britta Rüttgers. Mittlerweile steigt vor allem bei den Jüngsten die Aufregung. „Wir bestellen die Kinder erst eine Stunde vor dem Auftritt. Sonst ist das nicht auszuhalten. Die meisten rennen in der Stunde drei Mal zur Toilette.“

Der Verein beweist auch bei seinen Gruppen eine gewisse Beständigkeit. „Viele Akteure wachsen von Kindesbeinen an in die Gruppen hinein“, erklärt Friedrich-Karl Trescher. Was der Präsident besonders zu schätzen weiß, ist der Zusammenhalt. „Das Zusammenleben der Generationen funktioniert einfach perfekt.“ Davon können sich die Gäste auch in der 44. Kampagne überzeugen.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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