Firmbewerber des Pastoralverbundes per Schiff und Fahrrad in Holland unterwegs

Jugend hisst die Segel

Mussten kräftig mit anpacken: Die Firmbewerber vor den holländischen Segelschiffen. Foto: nh

Wolfhagen. Da staunten selbst die fahrradfreundlichen Holländer nicht schlecht, als ihnen eine lange Schlange von 77 jungen Leuten auf Fahrrädern begegnete.

Die Firmbewerber aus dem katholischen Pastoralverbund St. Heimerad Wolfhager Land hatten sich per Bus auf den Weg in das nördliche Nachbarland gemacht, um dann auf Rad und Schiff umzusteigen.

Auf den Spuren von Bonifatius waren sie mit drei alten Plattboden-Segelschiffen in Friesland und dem Ijsselmeer unterwegs. Schon im Vorfeld der Segelreise hatten sich die Jugendlichen mit dem Themen Schiff und Bonifatius (siehe Hintergrund) befasst und die Ausstattung eines alten Segelschiffes als Symbole für den Glauben gedeutet.

Auf den alten Schiffen mussten sie nun richtig mit anfassen: Segel hissen, gemeinsam dicke Taue ziehen und große Eisenkurbeln betätigen, es ging hier richtig zur Sache. Auch das gemeinsame Kochen übernahmen die Jugendlichen selbst.

„Auf einem Schiff geht es nur gemeinsam, diese Erfahrung sollten die Jugendlichen machen, dies war für uns ein Grund die die Firmwoche auf drei Schiffe zu verlegen“, so Gemeindereferent Jürgen Günst aus Wolfhagen. Gemeinsam mit seinen Kollegen Michael Poertner aus Volkmarsen hatte er die Reise geplant. Mit Andrea Chadziwasilis (Zierenberg), Julia von Rhüden (Volkmarsen), Ralf Gemeine (Naumburg) und Camilla Bieling (Netze) waren die Gruppe insgesamt fünf Tage auf See.

Auf der Insel Texel stand die Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt, hier würde eine Station zur Rettung von Robben besucht und die Natur und Landschaft per Fahrrad erkundet. (red/bic)

HINTERGRUND

Quelle: HNA

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