Naturschutzbund sucht Unterstützer in Zierenberg und Habichtswald

Jugend auf Werbetour

Mit dem Naturschutzmobil unterwegs: Das Helferteam des NABU mit (von links) den Studenten Jessica, Silvia, Jonathan, Markus und als Teamchef Josef Seibt, hockend davor Laszlo, Julia und Hung beim Start der Aktion im Warmetal. Foto: nh

Habichtswald/Zierenberg. Ohne Mitglieder, die helfen, und Geld in den Kassen funktioniert Naturschutz nicht. Deshalb hat der Kreisverband des Naturschutzbundes (NABU) jetzt auch im Raum Habichtswald und Zierenberg eine große Werbeaktion gestartet. Heinz-Jürgen Schmoll, Vorsitzender des NABU Warmetal: „Ehrenamtliche wie hauptamtliche Naturschützer in Vereinen können auf Dauer nur mit Erfolg arbeiten, wenn sie auch von einer hohen Zahl von Mitgliedern, wenn nicht aktiv, so doch wenigstens ideell unterstützt werden“.

Deshalb sei es wichtig, dass einer Organisation wie dem NABU neue Förderer beitreten. Dies sei auch der Grund für die professionell angelegte Mitgliederwerbung.

An den Haustüren - auch in Kassel und Umgebung - werden einige Wochen Mitarbeiter des NABU um Unterstützung der Naturschutzarbeit werben.

Arbeitsplatz schaffen

Der NABU im Warmetal möchte dadurch die Naturschutzflächen pflegen und neue gestalten - im Warmetal wurden in den vergangenen Jahren über 20 Hektar Flächen gestaltet -, Obstbäume pflanzen und die Stelle im Freiwilligen ökologischen Jahr (FöJ) weiter fördern. „Dadurch kann auf Dauer ein Arbeitsplatz für junge Menschen in der Region geschaffen werden“, sagt Schmoll.

Die jungen Leute vom NABU sind auf ihrer Werbetour mit dem Naturschutzmobil, dass erst im vergangenen Jahr für den Transport von Geräten und auch zum Transport von Kindern zu Einsätzen angeschaft wurde, unterwegs. Sie haben Förderbögen des NABU dabei, tragen Kleidung mit dem NABU-Emblem und können sich natürlich auch ausweisen. Die zuständigen Behörden und die jeweiligen Kommunen sind informiert.

Es dürfen keine Spenden angenommen oder Bargeldgeschäfte gemacht werden, wie Schmoll versichert, der um Verständnis bittet, wenn bis 20.30 Uhr es noch an der Haustür klingelt. Man wolle schließlich auch Berufstätige mit den Naturschutzanliegen erreichen. (bic)

www.nabu-hessen.de

Quelle: HNA

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