Jugendliche bauen Anti-Rassismus-Schilder

Melsungen. Drei Anti-Rassismus-Schilder haben Jugendliche aus Homberg, Borken und Melsungen unter der Anleitung von Jürgen Pollak und Klaus Pestel bei der Starthilfe in Melsungen gebaut. Gemeinsam arbeiteten die Jugendlichen an den Schildern und entschieden selbst, wie diese gestaltet werden sollen.

Bei der Entscheidungsfindung halfen Diskussionen und Abstimmungen. „Das ist Demokratie in der Praxis“, sagt Elke Junger, Geschäftsführerin der Starthilfe. Der Melsunger Bürgermeister Dieter Runzheimer lobte das Projekt, bei dem Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen gemeinsam an einer Sache arbeiteten und miteinander in Dialog traten. Unterstützt wurde das Projekt durch das Programm „Gewalt geht nicht!“ des Kreisausschusses Schwalm-Eder, das in diesem Jahr in das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Toleranz fördern - Kompetenzen stärken“ aufgenommen wurde.

„Die Schilder sollen Menschen im Inneren bewegen und nicht politisch eingestuft werden“, erklärt Pollak die Schilder mit Afghanistan, Tschernobyl, Dortbunt und Greenpeace. Stehen sollen die Schilder zukünftig auf dem Europaplatz in Borken und am Melsunger Bahnhof. Ein drittes Schild ist schon an der Stadtteilagentur in Homberg aufgestellt. (vk) Foto: Koch

Quelle: HNA

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