Feuerwehr hatte 15-jährigen Schüler geborgen

Jugendliche: Kein Komasaufen im Wald

Zierenberg. Ein 15-jähriger Hofgeismarer wurde am Wochenende, wie berichtet, mit einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung und Erfrierungen von der Zierenberger Feuerwehr aus einem Waldstück gerettet. Die Mutter des Jungen hatte Vorwürfe gegen die anderen Kinder aus der Gruppe und ihre Eltern erhoben. Diese melden sich jetzt zu Wort.

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„Die Aktion im Wald ist kein Komasaufen gewesen, weil alle anderen nüchtern waren“, schreiben die Jugendlichen in einem Brief an die HNA. Die Mutter des Jungen wäre weder am Geschehen beteiligt gewesen, noch könne sie von jemandem diese Informationen erhalten haben.

Die Gruppe sei nicht um Mitternacht, sondern schon gegen 20.30 Uhr losgewandert. „Wir sind 16 Jahre alt und somit legitimiert, Mischbier zu trinken.“ Man habe den Jungen kaum gekannt und wusste nicht, dass er erst 15 ist und Herztabletten nimmt.

„Wir haben ihn nicht eine Sekunde alleine gelassen, sondern versucht, ihn mit eigener Kraft vom Berg herunterzuholen. Als uns dies nicht gelang, verständigten wir sofort die Rettungskräfte. Bis diese ankamen, haben wir ihn in die stabile Seitenlage gelegt, damit er nicht erstickt, falls er sich übergibt, und außerdem haben wir versucht, ihn zu wärmen.“

Die Rettungskräfte hätten den Jugendlichen korrektes Verhalten attestiert. (ewa)

Quelle: HNA

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