Rückblick der Jugendwehren Fritzlar-Hombergs

Jugendwehr rüstet sich gegen Rechts

Fritzlar-Homberg. Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr für die Kreisjugendfeuerwehr Fritzlar-Homberg. Das betonte Kreisjugendfeuerwehrwart Heiko Hoffmann während der Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum Holzhausen.

Doch haben auch die Jugendwehren mit immer weniger werdenden Mitgliedern zu kämpfen. Derzeit gehören den Jugendfeuerwehren im Bereich Fritzlar-Homberg 922 Jugendliche an. Das sind etwa zehn Prozent weniger, als im Vorjahr.

Gewalt geht nicht

Dabei hatte die Jugendwehr wieder viel zu bieten: Höhepunkt war das Zeltlager mit fast 1700 Teilnehmern auf dem ehemaligen Kasernengelände in Homberg. Neben den Wettbewerben wie Kreisentscheid, Kreispokal und Jugendflamme fand auch wieder die Abnahme der Leistungsspange in Edermünde statt.

Die Kreisjugendfeuerwehr bot auch wieder Aus- und Fortbildungsangebote an. Neben der Schiedsrichterausbildung fand im Herbst eine Jugendleitercard-Schulung statt.

Außerdem machen sich die Wehren stark gegen Rechts: Zusammen mit dem Projekt „Gewalt geht nicht“ nahmen viele Stadt- und Gemeindejugendwarte an einem Seminar dazu teil. Das Thema „Gewalt geht nicht“ wird die Kreisjugendfeuerwehr auch in diesem Jahr begleiten. In der Jahreshauptversammlung informierte Stephan Bürger über rechte Symbole und Codes.

Jetzt auch bei Facebook

Verbessert werden soll die Kommunikation zu den Jugendfeuerwehren, dabei helfen soll auch das soziale Netzwerk Facebook. Dort ist die Kreisjugendwehr vertreten. Auf dieser Seite werden aktuelle Termine und Fotos von Veranstaltungen und Aktionen eingestellt. Die Homepage der Kreisjugendfeuerwehr steht kurz vor der Freischaltung. Künftig wollen die Kreisjugendwehr und der Kreisfeuerwehrverband Fritzlar-Homber in Sachen Internetauftritt noch enger miteinander kooperieren: ein gemeinsamer Internetauftritt ist geplant, teilt Pressesprecher Christian Rinnert mit. (may)

Quelle: HNA

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