Jungbären müssen Wildpark Knüll verlassen

Homberg. 70.000 Besucher kommen jedes Jahr in den Wildpark Knüll, um die 350 Tiere zu sehen. Zu den Tieren des Parks gehören auch die Braunbären Onni und Balou mit ihren drei Jungbären. Noch leben die drei jungen Braunbären in dem Wildpark, doch sollen sie den Park verlassen.

„Wir werden sie abgeben müssen, es wird zu eng im Gehege“, sagt der Leiter des Wildparks, Dr. Wolfgang Fröhlich. Fünf Bären seien einfach zu viel. Man schaue schon jetzt nach einem Käufer. „Je früher desto besser“, sagt Fröhlich auf mit Blick auf den Stress für die Tiere.

Kurzclip:
Wildpark-Leiter Dr. Wolfgang Fröhlich über die neue Saison

Noch ist allerdings kein Käufer in Sicht. „Wir haben zwar noch Zeit, aber es wundert mich schon, dass sich bislang noch kein anderer Park gemeldet hat“, sagt Fröhlich. Doch bereitet ihm der Mangel an Interessenten noch keine Sorgen. „Wir haben noch Zeit. Bis zu zwei Jahre könnten die jungen Bären noch in dem Gehege bleiben“, erklärt er.

Die Geburt von Braunbär-Drillingen ist eine Seltenheit. Nur wenige deutsche Wildparks züchteten überhaupt Braunbären, sagt Wildparkleiter. Kein Tag ist wie der andere im Wildpark Knüll: Von all der Arbeit hinter den Kulissen des Parks bekommen die Besucher nur wenig mit. Mit unserer neuen Serie: „Guck mal, der Wildpark“, begleiten wir jetzt die tierischen Stars, Mitarbeiter und Besucher. (may)  

Quelle: HNA

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