Unterbezirk Schwalm-Eder tagte und forderte Hilfen bei lokaler Energiewende

Jusos: Tut mehr fürs Ehrenamt

Sie sind aktiv bei den Jusos: Teilnehmer der Juso-Unterbezirkskonferenz im Bürgerhaus Borken mit Vorsitzendem Simon Reichhold (5. von links). Foto: privat

Schwalm-Eder. Die Jungsozialisten Schwalm-Eder fordern, dass die Kommunen in die Lage versetzt werden, selbst als starker Akteur bei der Energieerzeugung aufzutreten. Bei der Unterbezirkskonferenz der Jusos in Borken war das eines der Themen, über die sich der politische Nachwuchs der SPD austauschte.

„Die Energiewende ist eine große Chance für die Demokratisierung der Energieversorgung und eine Stärkung der hessischen Kommunen“, heißt es in dem Antrag. Dazu müsse jedoch zwingend Artikel 121 der Hessischen Gemeindeordnung geändert werden, damit Kommunen sich wieder verstärk wirtschaftlich betätigen könnten.

Die Jusos fordern weiterhin eine stärkere Ehrenamtsförderung im Schwalm-Eder-Kreis. Die Kommunen sollten vom Land Hessen finanziell bei der Schaffung von ehrenamtlichen Infrastrukturen, Ehrenamts-Projekten und der Aus-und Weiterbildung von ehrenamtlich Tätigen unterstützt werden.

Der Ausbau des Internets im Kreis liegt den Jusos am Herzen. Sie bemängeln, dass die Chance, bei Straßenbauarbeiten den Ausbau von Datenkabeln für Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen zu berücksichtigen, meist versäumt wird. Bei zukünftigen Straßenbaumaßnahmen sollten Leerrohre für Datenkabel verlegt werden, damit gewährleistet sei, dass Städte und Gemeinden nachträglich Kabel für die Datenübertragung verlegen können.

Juso-Vorsitzender Simon Reichhold sprach über die Aktivitäten des Juso-Unterbezirks im zurückliegenden Geschäftsjahr. Mit dem Verweis auf eine Klausurtagung Anfang Januar und eine hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltung im Februar bezeichnete er den Start ins neue Jahr als sehr erfreulich.

Der geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig entlastet und besteht für ein weiteres Jahr aus Simon Reichhold und seinen Stellvertretern Rosa Hamacher, Philipp Rottwilm und Sebastian Vogt.

Zu Gast waren MdL Regine Müller, die die schwarz-gelbe Landesregierung und deren Bildungs- und Wirtschaftspolitik kritisierte, sowie MdB Dr. Edgar Franke. Für die Wahl zum Bezirksvorsitzenden nominierten die Jusos erneut Pascal Barthel. Für den Bezirksvorstand wurden Sebastian Vogt sowie Rosa-Maria Hamacher nominiert. (red)

Quelle: HNA

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