Kabarett für den guten Zweck

Schwarzenberg-Theater unterstützt Förderverein

Hier lebt der Nordhesse: Vorsitzender Marcus Boucsein (Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen, links) bekommt von Kabarett-Philosoph Justus Riemenschneider erklärt wo der Nordhesse lebt. Foto: Geier

Melsungen. Für den Nordhessen ist der Globus eine Scheibe, die an der Kreisgrenze endet, das ist eine These von Justus Riemenschneider, die man auch beim Melsunger Gastspiel von Philoso-Vieles am Mittwoch, 28. Januar, in der Stadthalle Melsungen zu hören bekommt.

Mit diesem Melsunger Gastspiel des Schwarzenberg-Theaters wird der Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen unterstützt. Genau genommen kommt der Erlös dem aktive Asylmanagement zugute, berichtet Markus Boucsein, Vorsitzender des Fördervereins. „Asylsuchende Familien werden in Melsungen willkommen geheißen und werden in die Stadt integriert“, sagt Boucsein. Der Fördervereinsvorsitzende freut sich, dass Bernd Köhler alias Justus Riemenschneider mit seinem Gastspiel den Verein unterstützt und der Kabarettist hilft gern.

Als Hausmeister, Hilfslehrer oder Hegegemeinschaftler berührt er seine Zuschauer mit dem Programm Philoso-Vieles. In dem typisch nordhessischen Programm wird Justus’ Lästerzunge immer wieder von Julia Dernbach, die die Frau des Sokrates spielt, zurechtgewiesen. Der Musiker und Sänger Welf Kerner bestreitet mit ihr zusammen das Musikprogramm.

Mit bissigen Kommentar geht Riemenschneider aber nicht nur auf das antike Griechenland ein, sondern auch auf die Gegenwart. Aber auch sein Wissen über das Nordhessische kommt gebührend zum Einsatz, denn der Nordhesse verhalte sich genau wie dessen Mittelgebirgslandschaft. „Hier in Nordhessen gibt es keine Höhen und Tiefen. Auch der Nordhesse orientiert sich einfach am Mittelmäßigen“, behauptet Riemenschneider gegenüber dem Fördervereinsvorsitzenden. Boucsein lacht, er wird sich die Lektion über das Nordhessen-Dasein nicht entgehen lassen. (cge)

• Auftritt: Stadthalle Melsungen am Mittwoch, 28. Januar, ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr). Der Eintritt kostet 15 Euro, keine Platzreservierung. Kartenreservierung unter Tel. 0 5661/53 666 (montags bis freitags 15 bis 18 Uhr). Ein eventueller Zusatztermin ist für Donnterstag, 29. Januar, geplant.

Quelle: HNA

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