Auftritt im Gasthaus Zur Krone

Kabarettistin Rena Schwarz begeisterte mit "Supertussies" in Homberg

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Kabarettistin Rena Schwarz mit ihrem Programm Supertussies im Gasthaus Krone in Homberg

Homberg. Im Gasthaus Zur Krone waren zwei Stunden Kabarett vom Feinsten angesagt, denn der Felsberger Verein "Gemeinsam lachen" begrüßte Kabarettistin Rena Schwarz.

Und die hatte auch gleich Bürgermeister Dr. Nico Ritz im Fokus, beschrieb ihn als gut aussehend, groß gewachsen mit schlanker Figur und positiver Ausstrahlung. Also ein Mann, den Frauen mögen und „wenn er dann auch noch intelligent ist, wie ,Euer Bürgermeister’, dann ist es um uns geschehen“, sagte Rena Schwarz und meinte: „Nehmt ihn, ölt ihn ein und bringt ihn mir in die Garderobe.“

Die Kabarettistin brachte es fertig, mit wenig technischem Aufwand und ohne große Bühne das Publikum zwei Stunden lang mit Witz, hintergründigem Kabarett in tollen Kostümen und humorvollen Chansons zu begeistern. Dazu mischte sie sich auch spontan unter das Publikum und bezog einige Gäste mit in das Programm ein. So auch, als sie unter den nur spärlich anwesenden Männern nach denen suchte, die noch zu haben sind – aber keinen fand.

Homberger sind humorvoller als die Westfalen

Rena Schwarz erzählte, sie habe gehört, dass die Homberger leidenschaftliche und humorvolle Menschen seien, im Gegensatz zu den Westfalen, die zum Lachen nicht in den Keller, sondern in den Bunker gingen. „Wenn die lachen, zählt es doppelt“, berichtete die geborene Westfälin und beschrieb sich selbst mit einem Augenzwinkern als jung, attraktiv und übrig.

Brüste zum Auswechseln: Kabarettistin Rena Schwarz brachte die Besucher als Vamp mit herausnehmbarem Brustpolster zum Lachen.

„Wir Frauen strahlen von innen“, sagte Rena Schwarz und erklärte den Unterschied zwischen einem Traummann und dem Weihnachtsmann: „Es gibt keinen, denn alle glauben an ihn, aber keine Frau hat ihn je gesehen, außer Frau Ritz. Und die hat ihn geheiratet.“

Witz, schwarzer Humor und ein wenig Frivolität

Über Tupperware machte sie sich ebenso lustig: Frauen, die Tupperware nutzen, leben ihrer Meinung nach auf einer einsamen Insel. Auch vor dem Thema Altern machte Rena Schwarz nicht halt. Sie warnte davor, Anti-Aging-Cremes nur im Gesicht und am Hals zu verwenden. „Wenn Sie das machen, sehen Sie vielleicht wie eine 35-Jährige aus, haben aber den Po einer 85-Jährigen.“ Zu dieser Altersklasse merkte Schwarz an, dass die neue Generation der Rollatoren bald von Mercedes hergestellt werde. Wer kein Geld habe, müsse mit einem Modell von Kia zufrieden sein.

Als kesse Tupperberaterin Fräulein Brindöpke, Fitnesstrainerin, Vamp, werdende Mutter oder Angela mit der Raute, brachte die Kabarettistin mit viel Witz, teilweise schwarzem Humor und auch ein wenig Frivolität den Saal zum Nachdenken und Lachen – aus dem manche Besucher nur schwer wieder herauskamen. Denn Pointen mussten im Minutentakt verkraftet werden.

Quelle: HNA

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