Der Elbenberger Sebastian Mehnert berichtet aus Brisbane in Australien

Bei Kängurus und Koalas

Neue Erfahrungen: Sebastian Mehnert hält einen Koala-Bären in seinen Armen. Foto:  Privat/nh

elbenberg/brisbane. Sebastian Mehnert, der 22-jährige Elbenberger, fühlt sich pudelwohl im australischen Brisbane. An der Samford Valley Steiner Schule verbringt er sein Freies Soziales Jahr.

„An meinen Tätigkeiten an der Schule hat sich bislang nichts geändert. Ich bin weiterhin voll mit in den Deutschunterricht eingebunden, mittlerweile unterrichte ich aus jeder Klasse eine kleine Gruppe eigenständig, alles von Klasse eins bis sieben“, schreibt Sebastian Mehnert.

Freitags sei er mit dem Hausmeister der Schule unterwegs, weil es dann keinen Deutschunterricht gebe.

„Anfang Oktober hatte ich meinen ersten Kurzurlaub. Diesen verbrachte ich mit der Deutschlehrerin Sonja und ihrem Freund und der Schwester, die zu Besuch aus Deutschland war auf Stradebroke Island, einer wunderschönen Insel vor Brisbane“, meint der junge Elbenberger.

Mehnert schwärmt von kilometerlangen weißen Sandstränden und dem türkisblauen Ozean.

Er angelte, beobachtete Delfine und Wale und sah das erste Känguru in freier Wildbahn. „Außerdem besuchte ich das größte Koala-Schutzgebiet der Welt.“

Auf dem fünften Kontinent ist für Sebastian Mehnert aber nicht alles Gold, was glänzt. „Was mir persönlich aufgefallen ist, es ist etwas traurig, dass man diese ganzen schönen Erlebnisse mit niemanden Teilen kann, da ich ja als einziger Freiwilliger an der Schule arbeite und mich somit allein durchboxen muss“, wie er schreibt.

Da ja der Pferdesport in Australien sehr bekannt ist, „musste ich mir das natürlich mal genauer anschauen“.

An einem Samstag sei er mit Bekannten bei einem australischen Pferderennen gewesen. „Genauso kannte ich es aus dem Fernsehen, die Herren alle im Anzug und die Damen mit hochgesteckter Frisur und Hüten auf dem Kopf und dazu die ausgefallenen Kleider, man kam sich etwas komisch vor, es hatte halt was sehr Hochbürgerliches“, so Mehnert.

Links fahren

Den Aufenthalt bei seiner Gastfamilie genieße er übrigens sehr.

„Meine Fahrpraxis auf der linken Straßenseite konnte ich weiter ausbauen, da ich das Zweit-Auto der Gastmutter benutzen darf“, schreibt er stolz. (red/awe)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare