Wolfhager Senioren pflegen gesellschaftliche Kontakte bei Treffen und auch bei Ausflügen

Mit Kaffee und Gemütlichkeit

Gesellige Runde: Einmal im Monat treffen sich die Wolfhager Senioren zum Spielen, Schnuddeln und Kaffeetrinken im Awo-Haus. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen. Foto: Kessler

Wolfhager Land. Die Anzahl älterer Menschen in der Region nimmt zu. Während jüngere Generationen auf soziale Netzwerke im Internet setzen, um in Verbindung zu bleiben und sich auszutauschen, nehmen Ältere eher Angebote bekannter Organisationen an, um sich persönlich zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen.

Der Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer (VdK) und die Arbeiterwohlfahrt (Awo) sind die wichtigsten Anbieter von Seniorennachmittagen, Fahrten, Sportgruppen und ähnlichem in der Gegend.

„Wir treffen uns einmal im Monat, um den Leuten Gelegenheit zum Beisammensein und zum Austausch zu geben“, sagt Luise Hartmann, Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Wolfhagen. Im neuen Jahr sollten diese Treffen im vierwöchigen Turnus immer ab 14.30 Uhr im Niederelsunger Haus des Gastes stattfinden, die genauen Termine stünden aber noch nicht fest, so Hartmann.

„Bei unserer Jahresabschlussfeier vor einigen Tagen waren 80 Personen anwesend“, berichtet sie. Das Fest mit Musik, Unterhaltung und Essen habe sich speziell an die Alten, Kranken und körperlich Beeinträchtigten gerichtet. „Wir betreuen Menschen, die nicht mehr mobil sind, auch zuhause oder im Seniorenheim“, so Hartmann. „Außerdem hat jeder Ortsverband seine eigenen kleinen Veranstaltungen.“ In insgesamt 19 Ortsverbänden hat der VdK-Kreisverband Wolfhagen etwa 2100 Mitglieder.

Auch die Awo bietet Senioren die Gelegenheit, sich regelmäßig zu treffen. „Jeden Dienstag findet von 14 bis 19 Uhr ein offener Nachmittag nicht nur für Mitglieder bei uns in der Torstraße statt“, sagt Kurt Wiegand, erster Vorsitzender des Awo-Ortsverbandes Wolfhagen. Bei Kaffee und Kuchen würden regelmäßig 20 bis 25 Personen beisammen sitzen. „Einmal im Monat haben wir einen Handarbeitstag, an dem gestickt und gehäkelt wird“, fügt Wiegand hinzu. Es gebe außerdem eine Feier zu Silvester, mehrere Sommerfeste und sechs bis sieben Tagesfahrten im Jahr.

„Im kommenden Jahr wollen wir für zehn Tage ins Theodor-Schwartz-Haus nach Travemünde fahren“, kündigt er an. Das Theodor-Schwartz-Haus ist eine barrierefreie Ferien- und Seminarstätte der Awo.

Von Patrick Kessler

Quelle: HNA

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