Bäume und Sträucher rund um das neue Kultur- und Sozialzentrum wurden entfernt

Kahlschlag am Hospital

War drei Wochen damit beschäftigt mit ihrem Team den Wildwuchs am Alten Hospital in der Kurfürstenstraße zurückzuschneiden: Yvonne Neuermeier vom Technischen Außendienst. Foto:  Pflug

Wolfhagen. Wuchernde Hecken, giftige Pflanzen und Bäume, deren Laub den Verkehr gefährden – hier ist nicht die Rede von Dornröschens verwunschenem Schloss, sondern vom Außengelände des kulturellen und sozialen Zentrums im historischen Gebäude an der Kurfürstenstraße 1.

Drei Wochen lang waren fünf Mitarbeiter des Technischen Außendienstes der Stadt Wolfhagen damit beschäftigt, das Gelände von Wildwuchs zu befreien. Der Baum- und Heckenschnitt ist Teil der umfassenden Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, die die Stadt Wolfhagen an dem Gebäude, das den Wolfhagern als altes Hospital und Internat bekannt ist, vornimmt.

Leid getan

„Es hat uns schon sehr leid getan die vielen schönen und oft sehr alten Bäume zu fällen. Allerdings wird das Gebäude jetzt unter anderem von einem Kindergarten genutzt – da musste etwas geschehen“, sagt Yvonne Neumeier, Kolonnenführerin des Teams Baum- und Heckenpflege. 

Die Eibe vor dem Eingang sei zum Beispiel hochgiftig gewesen, die Bäume Richtung Wilhelmstraße gefährdeten den Verkehr, und bei der Fällung der großen Esche an der Friedhofskapelle habe man Amtshilfe geleistet. Die Wurzeln des Baumes hatten bereits begonnen, das Pflaster anzuheben und daher habe sich die Kirche entschieden, den Baum fällen zu lassen.

Schwierige Besitzverhältnisse

„Leider können wir die Kinder immer noch nicht draußen spielen lassen, da es ohne richtigen Zaun nicht sicher ist“, sagt Urte Willmann-Feste, Leiterin der Kinderkrippe Die Dinos. „Der marode Zaun ist ein Problem,“ sagt auch Andreas Nimmesgern, der für die Verwaltung der Liegenschaften der Stadt Wolfhagen zuständig ist. Leider seien die Besitzverhältnisse nicht eindeutig geklärt. Teile des Zauns stehen auf einer ebenfalls sanierungsbedürftigen Mauer, die entweder mit zum Grundstück der Stadt gehört oder aber zur Landesstraße und damit dem Land Hessen. Man bemühe sich aber, diesen Sachverhalt schnellstmöglich zu klären und arbeite eng mit Hessen-Mobil zusammen.

Andreas Nimmesgern und Horst Sinemus von Hessen- Mobil hoffen die Besitzfrage noch im Januar klären zu können. „Dann wird ein neuer Zaun und auch ein Spielplatz für die Kinder gebaut“, sagt Nimmesgern.

Quelle: HNA

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