Unbekannter Mann klingelte bei Eduard Duschek und gab ihm 100 Euro für den neuen Glockenmotor

Er kam, spendete Geld und ging wieder

Die Glocken stehen still: In der Kirche St. Bonifatius in Schrecksbach ist der Motor für das Geläut defekt. Foto: Schittelkopp

Schrecksbach. Das war ein Besuch, wie ihn Eduard Duschek noch nie bekommen hat: Nach unserem HNA-Bericht vom Mittwoch über fehlende Mittel für einen neuen Kirchenglocken-Motor in Schrecksbach klingelte ein Unbekannter an Duscheks Haustür – und drückte dem Überraschten 100 Euro in die Hand.

„Ich habe den Mann wirklich noch nie gesehen“, versichert Duschek. Der Unbekannte habe den Artikel in der HNA gelesen und wollte helfen. Der Mann habe zu den ersten Ministranten der Katholischen Kirche St. Bonifatius gehört. Außerdem sei er in der Schrecksbacher Filialkirche gefirmt worden. „Er hat dann seinen Geldbeutel gezückt, zwei 50 Euro Scheine herausgeholt und sie mir in die Hand gedrückt“, sagte Duschek, der die Hilfsbereitschaft immer noch nicht fassen kann. „Es sei dem Mann ein persönliches Bedürfnis gewesen“, zitiert Duschek den unbekannten Spender, „dass es in Schrecksbach weitergeht.“ Anschließend fuhr der in Treysa wohnhafte Mann wieder nach Hause.

Für den neuen Antrieb fehlen laut Duschek noch 300 bis 400 Euro. Vielleicht, wer weiß, klingelt es ja noch ein paar Mal bei Duschek. (hof)

Quelle: HNA

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