Serie „Zu Gast im Melsunger Land“: Kanuführer gab den Tipp

Sandburgen am Ufer: Luisa Haas (11) und Emilia Passow (10) gehörten zu der Reisegruppe aus Oberursel.

Beiseförth. Urlaub muss man nicht in Italien machen, das geht auch im Schwalm-Eder-Kreis. Doch was lockt Touristen in die Region und wie verbringen sie die Ferien bei uns? Antworten auf diese Fragen gibt es in unserer neuen Serie „Zu Gast im Melsunger Land“.

Auch die schönste Zeit des Jahres geht zu Ende: Am Samstag mussten die Camper am Beiseförther See Zelte abbauen, Kanus anschnallen, Klamotten verstauen, Gasflaschen verpacken, Geschirr noch schnell abwaschen, Leergut zusammensuchen und Rechnungen bezahlen. „Eine Woche waren wir hier am Beiseförther See“, sagt Regina Macho, die mit ihrem Mann Peter und den Kindern Max (17) und Lino (14) zum Paddelurlaub aus Oberursel angereist war.

Ebenso dabei waren weitere 43 Erwachsene und sieben Kinder unter 13 Jahren, verteilt auf 29 Zelte, plus zwei Großzelte für Küche und Speisesaal. Seit über zehn Jahren hat sich die Familie Macho der Paddelgruppe, die seit 1987 besteht und Touren plant, angeschlossen.

„Die Fahrten organisieren wir privat und kommen mit Booten und allem Drum und Dran hier an - natürlich alles im XXL-Format, wie Kühlschrank, Kaffeemaschine“, erklärt die Hausfrau.

Jeden Tag werde etwas unternommen. Maximal 25 Leute könnten mit den Booten paddeln gehen. „Wir haben auch Radtouren nach Rotenburg unternommen und einige waren auch in Kassel auf der documenta,“ erzählt sie weiter.

Auf Beiseförth aufmerksam wurde die Gruppe, die auch untereinander befreundet ist, durch einen Kanuführer. „Doch 2010 gab es hier keinen Pächter und 2011 sind wir dann nach Bad Zwesten ausgewichen“, erklärt Martin Steinmetz.

„Entlang der Eder, Schwalm und Fulda orientieren wir uns. Wichtig ist uns auf dem Campingplatz eine Feuerstelle und natürlich muss Platz sein für uns alle. Das ist schwierig“, sagt Steinmetz weiter. (ycg)

Mehr in der gedruckten Ausgabe.

Quelle: HNA

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