Neues Ticket soll Urlaub in der Region attraktiver machen und Umsatz bringen

Karte ins Märchenland

Freuen sich auf die neue Gästekarte, die 2013 an den Start gehen soll: Heike Dietrichkeit von der touristischen Arbeitsgemeinschaft Habichtswald, Ute Schulte von der NordHessen Touristik und Tourismusexperte Ralf Trimborn. Foto: Hoffmann

Bad Emstal. Urlaub ist mehr als Unterkunft und Verpflegung. Das wissen auch die Tourismusexperten der GrimmHeimat NordHessen, die den stetig steigenden Ansprüchen der Urlauber mit einer Gästekarte gerecht werden wollen. 2013 soll sie an den Start gehen und für mehr Gäste, längere Aufenthaltsdauern sowie mehr Umsatz in Gastronomie und Einzelhandel sorgen. Im Kursaal informierten sich am Mittwoch Gastgeber und Freizeiteinrichtungen über ihre Möglichkeiten der Teilnahme.

„Der kostenlose Eintritt ins Freibad reicht heute längst nicht mehr aus.“

Ralf Trimborn Tourismusexperte

„Immer mehr Urlauber entscheiden sich für Ziele, die ihnen durch eine entsprechende All-Inclusive-Card einen Mehrwert versprechen“, sagt Ralf Trimborn, der mit seiner Firma inspektour seit einem halben Jahr mit den Vorbereitungen für die Karte befasst ist. „Der kostenlose Eintritt ins Freibad reicht heute längst nicht mehr aus, neben den touristischen Leuchttürmen sollte auch die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit drin sein.“

Das ist auch für die Gästekarte GrimmHeimat NordHessen vorgesehen, die in der Mitte Deutschlands bislang einmalig ist und den Aufenthalt für Urlauber noch erlebnisreicher, serviceorientierter und finanziell planbarer machen soll. „Verbunden mit einer innovativen Marketingstrategie bietet die Karte einen messbaren Vorteil gegenüber anderen Regionen, mit denen die Grimmheimat Nordhessen in direktem Wettbewerb steht“, sagt Ute Schulte, Leiterin der Nordhessen Touristik. Urlaubsregionen in Süddeutschland hätten es bereits vorgemacht.

Übernachtungsgäste sollen ihre kostenlose Gästekarte beim Einchecken in ihre Unterkunft erhalten, Tageskarten sollen für knapp 20 Euro in den Tourist-Infos und Freizeiteinrichtungen zu bekommen sein.

Zur Finanzierung des Gästekartenmodells wird ein Fonds eingerichtet, in den die teilnehmenden Gastgeber Beiträge einzahlen, die in der Regel durch höhere Zimmerpreise über die Gäste refinanziert werden.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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