Bis 15. November kann wieder für Osteuropa gespendet werden – viele Abgabestellen

Ein Karton guter Wille

Schuhkartons voller Geschenke: Kinder aus Osteuropa freuen sich seit nun schon seit 20 Jahren über Kleidung und Spielsachen aus der Box. Archivfoto: nh

Schwalm. Alle Jahre wieder sind Menschen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz aufgerufen, Kindern in Osteuropa eine Freude zu machen. Auch in der Schwalm haben anlässlich der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wieder Abgabestellen geöffnet.

Bis zum 15. November können darum wieder Pakete mit Weihnachtsüberraschungen gefüllt werden. Vor 20 Jahren hat das christliche Missions- und Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“ aus Berlin erstmals zum Spenden im Karton aufgerufen. Weil nicht jedes Kind Weihnachten feiern kann und gerade in Osteuropa viele Jungen und Mädchen in großer Armut leben, ruft der Verein auch in diesem Jahr dazu auf. Schließlich kamen im vergangenen Jahr 538 238 Kartons zusammen und einige davon auch aus der Schwalm.

Verteilung der Schuhkartons

Sind die Schuhkartons erstmal mit Spielsachen und Kleidung gefüllt, können sie zu zahlreichen Abgabestellen gebracht werden. Dort werden die Päckchen auf Einhaltung der Zollvorschriften geprüft und anschließend auf die Reise geschickt. Georgien, Moldawien, Bulgarien und Kosovo sind einige der Länder, in die die Pakete in diesem Jahr wieder gehen. Dort werden die Schuhkartons in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kirchengemeinden an bedürftige Kinder verteilt. Wer keine Zeit für ein persönliches Geschenk hat, der kann einen Schuhkarton „adoptieren“. Das Spendenkonto hat die Kontonummer 104 102 bei der Postbank Berlin (BLZ 100 100 10), Projektnummer 300 500. (joc)

Infos: www.geschenke-der-hoffnung.de

Quelle: HNA

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