Im Pastoralverbund Maria Hilf Schwalmstadt werden neue Pfarrgemeinderäte gewählt

Katholiken geben Stimme ab

Schwalm. In den katholischen Kirchengemeinden im Bistum Fulda wählen Katholiken am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Oktober, neue Pfarrgemeinderäte.

Auch im Pastoralverbund Maria Hilf Schwalmstadt, in dem 5400 Katholiken seelsorgerisch betreut werden, gehen Stimmberechtigte am Wochenende an die Wahlurne. Zum Pastoralverbund zählen die Pfarrgemeinden St. Adalbert Neukirchen / Herz Jesu Oberaula / St. Bonifatius Schrecksbach, St. Josef Ziegenhain, Heilig Geist Treysa, St. Johannes der Täufer Frielendorf, Maria Hilf Schwalmstadt-Trutzhain und St. Peter in Zimmersrode.

Wie Pfarrer Pjotr Pasko, Moderator des Pastoralverbundes Maria Hilf Schwalmstadt, berichtete, wurden die Kandidaten für die Pfarrgemeinderatswahl am 1. Wochenende im Oktober bereits vorgestellt. Die Listen der Kandidaten hängen in den Schaukästen der Kirchengemeinden aus. In manchen Kirchengemeinden gebe es leider zu wenig Kandidaten, so dass weniger als die erforderliche Zahl an Pfarrgemeinderäten gewählt werden kann. Das sei beispielsweise der Fall für Ziegenhain, wo entsprechend der Zahl der Gemeindemitglieder neun Pfarrgemeinderäte gewählt werden sollten. Weil nicht genug Kandidaten zur Verfügung stehen, musste die Zahl auf sechs reduziert werden. Wahlberechtigte haben die Möglichkeit, per Briefwahl ihr Votum abzugeben, erklärte Pfarrer Pasko. Dafür müsse dem zuständigen Pfarrbüro bis spätestens 27. Oktober ein schriftlicher Antrag vorliegen.

Familienwahlrecht

Außerdem gibt es bei den Pfarrgemeinderatswahlen ein so genanntes Familienwahlrecht. Nach Angaben des Bistums Fulda sollen auch Kinder ein Wahlrecht haben. Aus diesem Grunde ist das Familienwahlrecht eingeführt worden. Das bedeutet, dass Familien gemäß der Zahl ihrer Kinder Stimmen erhalten und so den Wahlausgang stärker beeinflussen können. Jugendliche ab 16 Jahren sind selbst stimmberechtigt. Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr werden durch ihre Eltern vertreten.

Vier Jahre im Amt

Der Pfarrgemeinderat wird für vier Jahre gewählt und unterstützt den Pfarrer insbesondere in seinen seelsorgerischen Tätigkeiten. Er berät mit ihm darüber hinaus bei Problemstellungen und hilft bei der Umsetzung von Beschlüssen.

Der Pfarrgemeinderat vertritt die Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit und unterrichtet beispielsweise den Bischof vor der Besetzung einer Pfarrstelle über die örtliche Situation und die besonderen Bedürfnisse. (alx)

Quelle: HNA

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