Katholische Kindertagesstätte weihte Erweiterungsbau für unter Dreijährige ein

Die Kinder der Sternchengruppe mit den Erzieherinnen Sarah Hildebrand, Martina Gutheil, Caprice Balsfulland und Kindergarten-Leiterin Edeltraud Paulussen. Foto: Koch

Melsungen. Seit August nutzen die Kinder unter drei Jahren die neuen Räumen im Katholischen Kindergarten an der Franz-Gleim-Straße in Melsungen. Nun wurden sie eingeweiht.

In der integrativen Kindertagesstätte können die Jüngsten spielen, kuscheln, singen, experimentieren, basteln, klettern, bauen und schlafen.

Die Aufstockung des Kindergartengebäudes hat acht Wochen gedauert. Eine Holztafelbauweise hat das zügige Arbeiten ermöglicht. So konnten die industriell vorgefertigten Teile innerhalb einer Woche auf dem Flachdach des Kindergartens angebracht werden. Die restlichen sieben Wochen galten dem Innenausbau mit Elektrik und Sanitäranlagen sowie der Anfertigung einer Spiellandschaft.

Bauen ist spannend

„Das Thema Bauen ist bei den Kindern gerade ganz groß“, sagte Erzieherin Sarah Hildebrand. Sie haben die Bauarbeiten hautnah miterlebt und seit dem gehören Hammer und Säge zu den Lieblingsspielzeugen der Kinder.

Meilenstein für Kindergarten

Durch die neue U3-Gruppe in Melsungen soll Müttern ein früherer Wiedereinstieg in das berufliche Leben ermöglicht werden. „Die U3-Erweiterung ist ein großer Meilenstein für den Kindergarten“, sagte Joseph Nzati Mabiala, Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde.

Die etwas andere Schlüsselübergabe. Von links: Walter Schmidt, Edeltraud Paulussen, Winfried Becker, Fritz Voit, Horst Abel und Thilo Böttner. Foto: Koch

Der Erste Kreisabgeordnete des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker, wies bei der Einweihungsfeier auf die gesellschaftliche Aufgabe hin, mehr Plätze für die Betreuung der jüngsten Kinder zu schaffen.

Über Durchschnitt

Mit der Erweiterung für die U3-Kinder des Katholischen Kindergartens liegt die Versorgungsquote für Kleinkinder in Melsungen nach Angaben von Melsungens Erstem Stadtrat Fritz Voit, nun bei 42 Prozent und somit über der vom Bund geforderten Quote von 35 Prozent.

Der Neubau soll den Kindern aber nicht nur einen Platz bieten, sondern ein Raum sein, um sich zu entwickeln und wo ihnen optimale Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen werden können.

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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