Den Katzenbuckel machen

Mit ein paar einfachen Übungen können Büroarbeiter ihren Rücken stärken – und Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen. Denn diese sind nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, sagt Wolfgang Panter vom Verband der Deutschen Betriebs- und Werksärzte (VDBW).

Er rät deshalb im Büroalltag zu fünf Übungen: Von Zeit zu Zeit sollten Büroarbeiter mit den Armen abwechselnd kreisende Bewegungen machen. Das helfe gegen Nackenschmerzen. Die Beine müssen hüftbreit auseinander stehen, die Knie dabei nicht durchdrücken.

Zur Entlastung des Rückens sei es außerdem gut, einen Katzenbuckel zu formen, rät Panter. In einer ruhigen Minute sollten Arbeitnehmer beide Arme zum Boden hängen lassen und den Rücken krumm machen. Der Kopf muss dabei locker Richtung Boden schwingen.

Zur Dehnung des Nackens ist es gut, mit der rechten Hand den linken Oberarm zu greifen und die Schulter so weit wie möglich in Richtung Körpermitte ziehen. Einige Sekunden halten, dann die Seite wechseln. Die Beine sind auch hierbei hüftbreit aufgestellt und die Knie nicht durchgedrückt.

Eine andere Übung ist, mit der linken Hand seitlich über den Kopf zu greifen und gegen die rechte Kopfseite zu drücken. Die Nackenmuskeln sind dabei angespannt. Anschließend sollte die Seite gewechselt werden. Wichtig dabei ist, dass der Kopf gleichzeitig nach oben hinausgeschoben wird. Schließlich sollten Büroarbeiter so viel wie möglich zu Fuß gehen. Gut sei etwa, statt des Lifts die Treppe zu nehmen. (dpa)

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Quelle: HNA

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