Kaugummiautomat gesprengt - Polizei: Es bestand Lebensgefahr

Besse. Mit einem noch unbekannten Sprengstoff haben Jugendliche am Samstag gegen 21.22 Uhr einen Kaugummiautomaten in Besse zerstört. Dieser war an einem Haus in der Friedhofstraße angebracht. Der Schaden wird von der Polizei auf 1000 Euro geschätzt.

Kurz vor 21.30 Uhr hatte ein Anwohner die Detonation gehört und die Polizei verständigt. Unmittelbar nach dem Knall hatte der Anrufer mehrere Jugendliche davonlaufen sehen, berichtete er der Polizei. Vom Kaugummiautomaten blieb nur noch eine zerbeulte Hülle an der Hauswand kleben. Das Innenleben war herausgesprengt, einzelne Teile mehrere Meter weit weggeflogen. Die Sprengkraft war so groß dass sich sogar Münzen verformt hatten.

Die Homberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung aufgenommen.

Polizeisprecher Reinhard Giesa weist darauf hin, dass für alle Beteiligten große Gefahr bestanden habe. Durch die Wucht der Explosion hätten Menschen verletzt werden können. Immer wieder komme es zu schwersten Verletzungen und sogar zu Todesfällen beim unsachgemäßen Umgang mit Sprengstoffen und Feuerwerkskörpern. (ras)

• Hinweise: Kripo Homberg, Tel. 0 56 81/77 40.

Quelle: HNA

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